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    <title>* Anonyme Alkoholiker *  Berichte im Internet</title>
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    <language>de-AT</language>
    <pubDate>Thu, 28 Aug 2008 04:26:48 GMT</pubDate>
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    <item>
      <title>Ärzte mit Promille</title>
      <link>http://pille.antville.org/stories/1829804/</link>
      <description>&lt;img title="" height="150" src="http://www.antville.org/static/pille/images/swhiskey.jpg" border="0" alt="" width="200" /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Mediziner greifen zur Flasche, um dem hohen Druck standhalten zu k&amp;ouml;nnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
F&amp;uuml;r den Vater muss es der reinste Horror gewesen sein, als er Mitte Juli gegen 22 Uhr sein krankes Kind in das Krankenhaus im westb&amp;ouml;hmischen Doma&amp;#382;lice (Taus) brachte. Der behandelnde Arzt, der zugleich Leiter der Kinderabteilung ist, stand unter Alkoholeinfluss und zwar so stark, dass der aufgebrachte Vater sofort die Polizei alarmierte. Der darauf durchgef&amp;uuml;hrte Bluttest ergab einen Wert von 2,18 Promille. Anfang August &amp;#8222;erwischte&amp;#8220; es den Leiter der inneren Abteilung eines Krankenhauses in der N&amp;auml;he von Ostrau. Bereits am Vormittag wurde bei dem diensthabenden Arzt 0,45 Promille Alkohol im Blut festgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles Einzelf&amp;auml;lle? Mitnichten. Nach Angaben der &amp;#8222;Anonymen Alkoholiker Tschechien&amp;#8220; geh&amp;ouml;ren &amp;Auml;rzte neben Journalisten, Berufsfahrern, Lehrern und Bauarbeitern zu den Berufsgruppen, in denen die Gefahr im Laufe des Lebens alkoholabh&amp;auml;ngig zu werden, am gr&amp;ouml;&amp;szlig;ten ist. Allerdings seien nach Meinung des Chefarztes der Psychiatrie in Prag Bohnice nicht alle Mediziner gleich gef&amp;auml;hrdet. &amp;#8222;Innerhalb der &amp;Auml;rztegruppe gibt es erhebliche Unterschiede. W&amp;auml;hrend vor allem Not&amp;auml;rzte und Psychiater ein hohes Suchtrisiko aufweisen, ist dies bei Kinder- und Haut&amp;auml;rzten eher gering&amp;#8220;, erkl&amp;auml;rt Karel Ne&amp;#353;por.&amp;nbsp; &lt;br /&gt;
Den gesamten Artikel k&amp;ouml;nnen Sie in der Druckausgabe der &lt;a href="http://www.pragerzeitung.cz/?c_id=12763&#xD;
"&gt;Prager Zeitung&lt;/a&gt; oder in unserem ePaper lesen.</description>
      <pubDate>Thu, 28 Aug 2008 03:42:14 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Ottobrunn - Offenes Meeting</title>
      <link>http://pille.antville.org/stories/1829803/</link>
      <description>&lt;a href="http://sok.wochenanzeiger.de/article/79721.html"&gt;Ottobrunn&lt;/a&gt; &amp;middot; Am Mittwoch, 3. September, veranstalten die Anonymen Alkoholiker (AA) Ottobrunn ein &amp;raquo;offenes Meeting&amp;laquo;, zu dem Menschen mit Alkoholproblemen, Angeh&amp;ouml;rige und alle Interessierten eingeladen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zwei Stunden dauernde Treffen findet ab 19.30 Uhr in der Kindertagesst&amp;auml;tte St. Magdalena, Hermann-L&amp;ouml;ns-Stra&amp;szlig;e 31, statt. Die Anonymen Alkoholiker sind eine Gemeinschaft von M&amp;auml;nnern und Frauen, die miteinander ihre Erfahrung, Kraft und Hoffnung teilen, um ihr gemeinsames Problem zu l&amp;ouml;sen und anderen zur Genesung vom Alkoholismus zu verhelfen. Die einzige Voraussetzung f&amp;uuml;r die Zugeh&amp;ouml;rigkeit ist der Wunsch, mit dem Trinken aufzuh&amp;ouml;ren. &lt;br /&gt;
Die Gemeinschaft AA kennt keine Mitgliedsbeitr&amp;auml;ge oder Geb&amp;uuml;hren, sie ist mit keiner Sekte, Konfession, Partei, Organisation oder Institution verbunden. Ihren Mitgliedern geht es allein darum, n&amp;uuml;chtern zu bleiben und anderen Alkoholikern zur N&amp;uuml;chternheit zu verhelfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1985 treffen sich in Ottobrunn Anonyme Alkoholiker zu &amp;raquo;Meetings&amp;laquo;, um sich gegenseitig dabei zu helfen, n&amp;uuml;chtern zu bleiben und f&amp;uuml;r Menschen da zu sein, die ihr Alkoholproblem allein nicht l&amp;ouml;sen k&amp;ouml;nnen. Die Ottobrunner Gruppe der Anonymen Alkoholiker ist nur eine von rund 90 existierenden AA-Gruppen im Raum M&amp;uuml;nchen. Hinweise im Internet unter &lt;a href="http://www.anonyme-alkoholiker.de"&gt;http://www.anonyme-alkoholiker.de&lt;/a&gt;</description>
      <pubDate>Thu, 28 Aug 2008 03:36:57 GMT</pubDate>
      <guid>http://pille.antville.org/stories/1829803/</guid>
      <dc:creator>pille</dc:creator>
      <dc:date>2008-08-28T03:36:57Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>AA</title>
      <link>http://pille.antville.org/stories/1828420/#1829530</link>
      <description>Die anonymen Alkoholiker sind schon eine feine Sache. Wer soweit ist, zu einem Treffen zu gehen, hat schon eine Menge geschafft... und um so mehr, wenn er wirklich dabei bleibt... und trocken bleibt.&lt;br /&gt;
Vor DIESEN Alkoholikern habe ich Respekt!</description>
      <pubDate>Wed, 27 Aug 2008 10:45:45 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>medizynicus</dc:creator>
      <dc:date>2008-08-27T10:45:45Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <link>http://pille.antville.org/stories/1828420/#1828423</link>
      <description>07.10.&lt;br /&gt;
Ich bemerke, wie ich meine Gef&amp;uuml;hle der AA-Gemeinschaft gegen&amp;uuml;ber mehr und mehr ver&amp;auml;ndere. Ich freue mich sogar auf die inzwischen bekannten Gesichter und frage mich, wie es ihnen wohl nach einer Woche so geht.&lt;br /&gt;
Im AA-Sprachgebrauch hei&amp;szlig;t es als Synonym zu den Meetings: &amp;#8220;man trifft sich an den&amp;nbsp; Tischen&amp;#8220;. Wir sitzen tats&amp;auml;chlich um einen riesigen gro&amp;szlig;en Tisch, und erst letztlich ist mir so richtig aufgegangen, was dieser Tisch ausstrahlt. Er ist im Rahmen der M&amp;ouml;glichkeiten liebevoll eingedeckt, es gibt neben Getr&amp;auml;nken auch immer Naschereien, Blumenschmuck und Kerzenlicht, Bl&amp;ouml;ckchen f&amp;uuml;r eigene Notizen und Literatur. Das alles dr&amp;uuml;ckt soviel Zuwendung aus, denn alles ist von Mitgliedern pers&amp;ouml;nlich beigesteuert worden und zeigt mir: &amp;#8222;Wir wollen dir helfen, dass du dich auch ohne Alkohol wohl f&amp;uuml;hlen kannst.&amp;#8220;&lt;br /&gt;
Dazu kam im heutigen Meeting ein f&amp;uuml;r mich wichtiger Gedankenansatz: Ich muss auch selber daf&amp;uuml;r sorgen, dass ich mich wohl f&amp;uuml;hle, ich muss erkennen, was mich negativ beeinflusst, und meine schlechten Gef&amp;uuml;hle in positive umwandeln. Mit dem so erlangten inneren Frieden brauche ich keinen Alkohol!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.10.&lt;br /&gt;
Ich bin froh, nach wie vor enthaltsam sein zu k&amp;ouml;nnen. Erstaunlicherweise empfinde&amp;nbsp; ich fast gar kein Verlangen mehr nach Alkohol. So kam dann gestern Abend auch ein Anflug von Gedanke, ich m&amp;uuml;sse ja nicht unbedingt zum Meeting gehen, da es mir ja gut geht. Den Gedanken schob ich schnell beiseite und raffte mich auf. &lt;br /&gt;
Seltsamerweise wurde gerade gestern dieses Thema von jemandem, der schon jahrelang regelm&amp;auml;&amp;szlig;ig zu den Treffen geht, angesprochen.&lt;br /&gt;
Es ist ausgesprochen hilfreich, sich immer wieder regelm&amp;auml;&amp;szlig;ig mit anderen Betroffenen zu dem Thema Alkoholkrankheit auszutauschen, damit nicht aus eigener Fehleinsch&amp;auml;tzung der gewonnenen Stabilit&amp;auml;t und aus Leichtsinn ein R&amp;uuml;ckfall entsteht. Davor habe ich besonders viel Angst.&amp;nbsp; Denn auch fr&amp;uuml;her gelang es mir ohne Gruppe, l&amp;auml;ngere Zeit ohne Alkohol zurecht zu kommen, was danach immer in noch st&amp;auml;rkerem Suchtverhalten endete.&lt;br /&gt;
Ich bin recht sicher, mit Hilfe der regelm&amp;auml;&amp;szlig;igen&amp;nbsp; AA-Besuche endlich eine dauerhafte Bek&amp;auml;mpfung meiner Sucht erzielen zu k&amp;ouml;nnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.10.04&lt;br /&gt;
Obwohl ich noch nicht so lange zu den AA-Meetings gehe, konnte ich doch heute schon aus eigener &amp;Uuml;berzeugung einem &amp;#8222;Neuen&amp;#8220; Mut machen, mit Hilfe von AA seine Sucht zu bek&amp;auml;mpfen. &lt;br /&gt;
Jeder geht dabei ja seinen eigenen pers&amp;ouml;nlichen Weg und doch gibt es Leits&amp;auml;tze bei AA, an denen eine Orientierung lohnt.&lt;br /&gt;
Ich selbst habe offensichtlich einen eisernen Willen zum Durchhalten entwickelt, aber f&amp;uuml;r viele ist anf&amp;auml;nglich die Reduzierung des eigenen Vorsatzes darauf, auf den Alkohol nur f&amp;uuml;r den heutigen Tag, also f&amp;uuml;r 24 Stunden, zu verzichten, hilfreich. Anstatt dem Alkohol f&amp;uuml;r alle Zeiten abzuschw&amp;ouml;ren oder sich Sorgen zu machen, ob man morgen auch noch trocken bleiben kann, konzentrieren sich Alkoholiker bei AA darauf, jetzt und heute nicht zu trinken.&lt;br /&gt;
Es hei&amp;szlig;t: &amp;#8222;Lass in den n&amp;auml;chsten 24 Stunden das erste Glas stehen&amp;#8220;, was dann ja automatisch bedeutet, dass es auch kein zweites oder drittes gibt!&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;
Man hatte mir auch empfohlen, f&amp;uuml;r einen Zeitraum von 90 Tagen regelm&amp;auml;&amp;szlig;ig und&amp;nbsp; m&amp;ouml;glichst t&amp;auml;glich in AA-Meetings zu gehen, um mit anderen trockenen Alkoholikern in Verbindung zu bleiben und so immer im Zeitfenster von 24 Stunden zu denken. Mir pers&amp;ouml;nlich reicht ein w&amp;ouml;chentlicher Besuch, aber ich denke, bei extremen Alkohol- und Entzugsproblemen ist der t&amp;auml;gliche Besuch &amp;auml;u&amp;szlig;erst sinnvoll.&lt;br /&gt;
F&amp;uuml;r mich war es anf&amp;auml;nglich nicht vorstellbar, f&amp;uuml;r den Rest meines Lebens auf Alkohol zu verzichten, jetzt ist dieser Gedanke gar nicht mehr so abwegig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.11.04&lt;br /&gt;
Heute bin ich seit langer Zeit endlich wieder zum AA-Meeting gegangen, es war mir leider aus verschiedenen Gr&amp;uuml;nden nicht fr&amp;uuml;her m&amp;ouml;glich. Ich f&amp;uuml;hle aber, wie wichtig es mir ist, den Anschluss an das Thema und an die Gruppe nicht zu verlieren.&lt;br /&gt;
Heute ging es um das Thema, wie man als trockener Alkoholiker mit normal trinkenden Partnern und Freunden umgehen kann, und ob es dauerhaft m&amp;ouml;glich ist, ohne R&amp;uuml;ckfallgefahr Alkohol im eigenen Haushalt, z.b. f&amp;uuml;r G&amp;auml;ste, zu haben. Mein Beitrag dazu, dass dieses mir pers&amp;ouml;nlich kein Problem bereitet, l&amp;ouml;ste gro&amp;szlig;en Widerspruch in den folgenden Wortmeldungen anderer AA-Freunde aus. Sie warnten aus eigener Erfahrung eindringlich vor dieser unn&amp;ouml;tigen Versuchung und verwiesen auch zus&amp;auml;tzlich auf R&amp;uuml;ckfallausl&amp;ouml;ser durch versteckten Alkohol in S&amp;uuml;&amp;szlig;igkeiten und So&amp;szlig;en. All diese Dinge sollen strikt aus dem direkten Umfeld eines Alkoholikers verschwinden.&lt;br /&gt;
Ich bin nun etwas verunsichert, ob ich mich vielleicht auf d&amp;uuml;nnem Eis bewege, aber ich f&amp;uuml;hle mich derzeit stark genug, allen Versuchungen, die es tats&amp;auml;chlich in meinem Umfeld gibt, locker zu widerstehen.&lt;br /&gt;
Mitgenommen aus diesem Appell habe ich aber f&amp;uuml;r mich wiederum, dass ich mir immer wieder meine Sucht vor Augen halten muss, um nicht in diese Fallen zu tappen.</description>
      <pubDate>Sat, 23 Aug 2008 11:45:00 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>pille</dc:creator>
      <dc:date>2008-08-23T11:45:00Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <link>http://pille.antville.org/stories/1828420/#1828422</link>
      <description>6.07&lt;br /&gt;
Bin nach wie vor enthaltsam, denke manchmal an Alkohol und wie sch&amp;ouml;n es w&amp;auml;re, mir damit wieder ein Leichtigkeitsgef&amp;uuml;hl zu verschaffen. Ich bin aber eisern, halte mir immer wieder den erschreckenden Eindruck des ersten AA-Gruppenbesuchs vor Augen. Habe mich aber noch nicht wieder zum Meeting getraut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.07.&lt;br /&gt;
Habe so recht keine Idee f&amp;uuml;r mein Hobby hinbekommen. Es kam Frust auf und es keimte kurz der Wunsch auf, Alkohol zu trinken. Dar&amp;uuml;ber habe ich mich dann auch wieder ge&amp;auml;rgert. Hatte etwas schlechte Laune.&lt;br /&gt;
Ich habe Stress, alles was ich mir vorgenommen habe, auf die Reihe zu kriegen. Mir liegt der n&amp;auml;chste noch nicht erledigte Besuch der AA Gruppe im Magen. Nicht weil ich nicht will, sondern jetzt, weil ich es zeitlich nicht so gut organisieren kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
09.08.&lt;br /&gt;
Die erste Besch&amp;auml;ftigung mit der Definition von Suchtphasen hat mir aufgezeigt, dass ich wohl gerade auf der Kippe zur richtigen Alkoholkrankheit gestanden habe. Das hat mich einerseits erleichtert, andererseits auch erschreckt, weil ich so kurz davor war, in die totale Abh&amp;auml;ngigkeit zu geraten. Umso mehr suche ich jetzt den Kontakt zu AA und bin neugierig, welche weiteren Erkenntnisse ich noch erlangen kann. Ich bin froh, dass ich weiterhin enthaltsam sein kann. Mein zweiter und dritter Besuch dort waren schon positiver. Ich f&amp;uuml;hle mich aber noch nicht ganz dazugeh&amp;ouml;rig. Vielleicht liegt es daran, dass ich nur einmal in der Woche dorthin gehe, viele Teilnehmer sich aber t&amp;auml;glich dort treffen. Ich merke, dass viele Wortbeitr&amp;auml;ge Schilderungen enthalten, die ich auch genauso erlebt habe. Es ist hilfreich, zu h&amp;ouml;ren, wie andere mit der Sucht umgingen und davon loskamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.08.&lt;br /&gt;
Mein Besuch in der AA-Gruppe heute war sehr beeindruckend. In der Donnerstags-Gruppe sind andere neue Leute, aber auch bekannte Gesichter. Ich suchte heute den Kontakt in der Pause und habe mich &amp;uuml;ber die Kontaktaufnahme eines &amp;#8222;AA- Freundes&amp;#8220; mit den Worten &amp;#8222; Na, du seltener Gast&amp;#8220; sehr gefreut. Wir haben uns dann l&amp;auml;nger unterhalten, er gab mir wertvolle Tipps + Erkenntnisse zum Nachdenken.&lt;br /&gt;
Ich habe heute zum ersten mal in der Gruppe gesagt &amp;#8222; Ich bin Alkoholikerin&amp;#8220; und war &amp;uuml;berrascht, dass ich damit gut umgehen konnte. Ich habe mich heute zum ersten mal getraut, mich zu einem Wortbeitrag zu melden, weil zwei neue Teilnehmer genauso hilflos und verwirrt wie ich beim ersten mal dasa&amp;szlig;en, Ich versuchte, meine schmerzlich emotionalen Erfahrungen des ersten Gruppenkontakts zu schildern, und ich bekam sehr viel ermunternde und verst&amp;auml;ndnisvolle Blicke.&amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.08.04&lt;br /&gt;
Ich habe mich gestern beim AA-Meeting sehr dar&amp;uuml;ber gefreut, dass B. wieder betonte, wie sch&amp;ouml;n es sei, dass ich noch einmal wieder da w&amp;auml;re. Ich merke, wie wichtig es mir geworden ist, zumindest regelm&amp;auml;&amp;szlig;ig Donnerstags abends zum Meeting zu gehen. Ich f&amp;uuml;hle mich dazu geh&amp;ouml;rig und schaffe es, andere Teilnehmer auch privat anzusprechen,.&lt;br /&gt;
Ich bleibe bewusst zum anschlie&amp;szlig;enden freiwilligen Abwaschdienst da, um dort auch au&amp;szlig;erhalb des Meetings Kontakte aufzubauen. Auch f&amp;auml;llt es mir etwas leichter, in der Vorstellrunde &amp;uuml;ber meine Gef&amp;uuml;hle zu berichten. Ich hatte ein gutes Gef&amp;uuml;hl auf dem Heimweg, n&amp;auml;mlich dass es mir gut tut, dort hin zu gehen und dass ich mir diese Zeit bewusst einfordere und frei halte.&lt;br /&gt;
Ich sch&amp;auml;me mich nicht mehr dar&amp;uuml;ber!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.09.04&lt;br /&gt;
Meine letzten beiden Wochen waren gepr&amp;auml;gt von Missmut und gro&amp;szlig;er Unzufriedenheit, weil Dinge sich nicht so entwickelten, wie ich es mir vorgestellt hatte. In dieser Phase erinnerte ich mich an &amp;auml;hnliche Situationen, in denen ich fr&amp;uuml;her meine schlechten Gef&amp;uuml;hle sofort mit Alkohol bet&amp;auml;ubte. Es keimte ein Anflug von Verlangen danach in mir auf. Ich glaube, dass die mittlerweile gefestigte Einbindung in die AA-Gruppe sehr dazu beigetragen hat, dass ein wirklich konkreter Wunsch nach Alkohol nicht entstehen konnte.&lt;br /&gt;
Beim letzten AA-Meeting habe ich dann dar&amp;uuml;ber berichtet, irgendwie war ich auch stolz, dass ich nicht schwach geworden bin. Es hatte mir in der Situation sehr geholfen, dass ich zuvor schon etliche Erz&amp;auml;hlungen von AA-Freunden zu den Erlebnissen und Gefahren einer R&amp;uuml;ckf&amp;auml;lligkeit geh&amp;ouml;rt hatte. Irgendwie hatte mir das Kraft gegeben.&lt;br /&gt;
Ich f&amp;uuml;hle mich wohl und ein St&amp;uuml;ck geborgen in der Gruppe und ich bin dankbar, dass ich dort offen und ohne Scham &amp;uuml;ber mein Alkoholproblem sprechen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.09.04&lt;br /&gt;
Der letzte AA-Besuch hat mich besonders bewegt. Nach der Pause gab es keine Wortmeldung, wir waren nur eine kleine Gruppe. Ich habe allen Mut zusammengefasst und eine Wortmeldung gemacht. Ich wunderte mich: ich konnte frei und sicher sprechen, daf&amp;uuml;r gab es Anerkennung von allen, da es auch anderen in dem ersten Jahr meistens sehr schwer gefallen ist, vor der Gruppe zu sprechen. Zu meinem geschilderten Problem kam dann in den folgenden Wortmeldungen ganz viel Feedback , und zwar ganz pers&amp;ouml;nlich an mich adressiert. &lt;br /&gt;
Ich hatte den Eindruck, dass die AA-Freunde mir dabei ehrlich ihre Erfahrungen als Hilfestellung mit auf den Weg geben wollten. Das war ein sehr sch&amp;ouml;nes Gef&amp;uuml;hl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.09.04&lt;br /&gt;
Ich habe heute wieder neue Erfahrungen zum Thema &amp;#8222;AA-Gemeinschaft&amp;#8220; machen k&amp;ouml;nnen. Das Sch&amp;ouml;ne an der Gruppe ist, dass jeder durch seine Wortmeldung seinen Emotionen freien Lauf lassen kann, es wird nicht nur gelacht zusammen, sondern auch geweint. Alles, was sich am Tag angestaut hat, findet hier in der Sicherheit der Anonymit&amp;auml;t den Weg nach drau&amp;szlig;en. &amp;nbsp;&lt;br /&gt;
Durch den Alkohol wurden bei mir alle schlechten Gef&amp;uuml;hle verdr&amp;auml;ngt und vernebelt. Ohne Alkohol muss ich mich mit diesen Gef&amp;uuml;hlen jetzt auseinander setzen, und das ist alleine nicht einfach. Nicht jedem ist es wie mir m&amp;ouml;glich, eine hilfreiche Therapie begleitend&amp;nbsp; zu beginnen. Dann ist aber zumindest in der Gruppe die Gelegenheit, alles, was&amp;nbsp; bedr&amp;uuml;ckt oder verarbeitet werden will, einmal heraus zulassen.&lt;br /&gt;
Beeindruckt hat mich, dass ein AA-Freund jemanden, dem es psychisch besonders schlecht geht zur Zeit, nach dem Meeting in den Arm genommen hat. Es wird also bei AA auch ehrlich und menschlich&amp;nbsp; Anteil genommen und das ist sch&amp;ouml;n.</description>
      <pubDate>Sat, 23 Aug 2008 11:44:07 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>pille</dc:creator>
      <dc:date>2008-08-23T11:44:07Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Meine Erfahrungen mit den Anonymen Alkoholikern</title>
      <link>http://pille.antville.org/stories/1828420/</link>
      <description>03.07&lt;br /&gt;
Der erste Besuch bei der AA-Gruppe hat mich nachhaltig belastet. Ich habe gro&amp;szlig;e Scham empfunden, dort vor fremden Menschen geweint und mein Erinnerungsbild ist: &amp;#8222;ein H&amp;auml;ufchen Elend in elender Umgebung&amp;#8220;. Die &amp;Ouml;rtlichkeit dort ist befremdlich und ern&amp;uuml;chternd, die Gemeinschaft erscheint mir nur bedingt &amp;#8222;gemeinschaftlich&amp;#8220;, sie entspricht wohl der Ideologie der AA, dass jeder nur von sich und seinen Erfahrungen spricht und man sich nicht unbedingt gegenseitig reflektiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich empfand riesige Schmach an der Pforte beim Fragen nach dem Weg, aber das hat mir auch etwas St&amp;auml;rkegef&amp;uuml;hl und meine Willenkraft aufgezeigt. Jetzt kann ich abends nicht mehr direkt einschlafen, sehe die Bilder des Meetings vor mir und weine, ist das Selbstmitleid oder Trauer, dass es so weit kommen musste? Dass ich mir und vor anderen eingestehen muss, eine Alkoholikerin zu sein? Ich bin aufgew&amp;uuml;hlt, orientierungslos und verzweifelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Habe Angst vor dem n&amp;auml;chsten Meeting, will mich dem aber stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href="http://www.sprechstunde-depression.de/HM_Sucht/HM_Sucht_AA-Bericht.htm"&gt;Praxis f&amp;uuml;r Psychosomatische Medizin u. Psychotherapie, Coaching, Mediation u. Pr&amp;auml;vention&lt;br /&gt;
Dr. Dr. med. Herbert M&amp;uuml;ck (51061 K&amp;ouml;ln)&lt;/a&gt;</description>
      <pubDate>Sat, 23 Aug 2008 11:43:24 GMT</pubDate>
      <guid>http://pille.antville.org/stories/1828420/</guid>
      <dc:creator>pille</dc:creator>
      <dc:date>2008-08-23T11:43:24Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Ronnie  -  Die Autobiographie</title>
      <link>http://pille.antville.org/stories/1827638/</link>
      <description>&lt;img title="" height="200" src="http://www.antville.org/static/pille/images/Ronnie%20Woods.jpg" border="0" alt="" width="126" /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rezension&lt;br /&gt;
Der gleich nach Keith Richards exzessivste Rolling Stone hat sich nach dem Ende der letzten Welttournee hingesetzt und seine Memoiren geschrieben. Das mit dem Erinnern gestaltete sich freilich kompliziert, wie er auf den letzten Seiten gesteht, &amp;#8222;besonders wenn man bedenkt, wie oft ich die ganzen Jahre &amp;uuml;ber betrunken war. Aber irgendwie habe ich es &amp;#8211; wie so oft in meinem Leben &amp;#8211; geschafft.&amp;#8220;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#8222;Ronnie&amp;#8220; ist die Geschichte eines Stehaufm&amp;auml;nnchens, das stets auf die Hilfe seiner ber&amp;uuml;hmten Freunde z&amp;auml;hlen kann. Man muss ihn sich so vorstellen: ein sehr herzensguter, sehr einfacher Kerl mit einem ausgepr&amp;auml;gten Talent, Gitarre zu spielen und Bl&amp;ouml;dheiten zu begehen. Erstaunlich, wie oft man dieselben Fehler machen und seine Millionen in dubiosen Investments verlieren kann. Detto, wie oft man sich in eine Entzugsklinik begeben kann, ohne seine Sucht auch nur irgendwie zu reflektieren (die betreffenden Passagen k&amp;ouml;nnten als mahnendes Beispiel bei Treffen der anonymen Alkoholiker verlesen werden).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So verwundert auch der aktuelle, kapitale Alkr&amp;uuml;ckfall von Woody nicht wirklich. Im Prinzip war&amp;#8217;s ja immer eine Hetz, lautet der Tenor des Buches, das zumindest als &amp;shy;Anekdotenschatzkiste aus dem Innersten der Rock-Royalty einiges hermacht. Die Selbsteinsch&amp;auml;tzung des Autors ist nicht ganz von der Hand zu weisen: &amp;#8222;Die Leute werden das Buch (...) lesen und denken: ,Ronnie, du Arschloch, du hast deinen Spa&amp;szlig; gehabt.&amp;#8216;&amp;#8220;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href="http://www.falter.at/web/shop/detail.php?id=27370&amp;amp;SESSID=4a42761e0811b395e1bd5a66f8c5f863"&gt;Sebastian Fasthuber im Falter&lt;/a&gt;</description>
      <pubDate>Wed, 20 Aug 2008 16:39:23 GMT</pubDate>
      <guid>http://pille.antville.org/stories/1827638/</guid>
      <dc:creator>pille</dc:creator>
      <dc:date>2008-08-20T16:39:23Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Russell Crowe gibt Penis-Witze zum Besten</title>
      <link>http://pille.antville.org/stories/1827637/</link>
      <description>Der Hollywood-Star widmet sich in seinem neuen Film dem kontroversen amerikanischen Komiker Bill Hicks, der in den 90er Jahren an Krebs gestorben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit dem neuseel&amp;auml;ndischen Drehbuchautor Mark Staufer entwickelt Crowe einen Film &amp;uuml;ber das Leben von Bill Hicks, einem der bissigsten amerikanischen Komiker aller Zeiten. Hicks' gesellschaftskritischer Humor war umstritten, wohl auch, weil er sich selbst als "Chomsky mit Penis-Witzen" bezeichnet hat und Alkohol und Drogen anpries: "Ich hatte einige tolle Drogen-Momente! Nicht alle Drogen sind gut, manche sind einfach nur fantastisch!" Aussagen wie diese konnte und wollte das amerikanische Fernsehen nicht ausstrahlen und so wurden seine Auftritte oft geschnitten oder gek&amp;uuml;rzt. War Hicks mit seinem Programm bei Talk-Legende David Letterman kam es auch vor, dass seine Witze komplett umgeschrieben wurden oder wie bei seinem zw&amp;ouml;lften und letzten Besuch ganz der Schere zum Opfer fielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der 80er setzte bei Hicks eine Wandlung ein und er ging zu Treffen der anonymen Alkoholiker. Als er wieder auf dem Weg der Besserung war, diagnostizierten &amp;Auml;rzte bei dem Komiker Bauchspeicheldr&amp;uuml;senkrebs. Der Krebs war jedoch schon zu weit fortgeschritten, weil Hicks den Arztbesuch wegen einer fehlenden Krankenversicherung immer wieder aufgeschoben hatte. Der Comedian starb im Jahr 1994, war bis dahin jedoch so bekannt, dass ihm sogar Serien wie "Die Simpsons" Tribut zollten. Klingt nach einem interessanten Pausenf&amp;uuml;ller f&amp;uuml;r Crowe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href="http://www.tvmovie.de/Russell-Crowe-gibt-Penis-Witze-zum.151.0.html?&amp;amp;detail=2829"&gt; Hier &lt;/a&gt;gefunden</description>
      <pubDate>Wed, 20 Aug 2008 16:36:46 GMT</pubDate>
      <guid>http://pille.antville.org/stories/1827637/</guid>
      <dc:creator>pille</dc:creator>
      <dc:date>2008-08-20T16:36:46Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Alkoholsucht: Am Anfang stand die pure Verzweiflung</title>
      <link>http://pille.antville.org/stories/1827095/</link>
      <description>&lt;a href="http://www.az-web.de/lokales/nordkreis-detail-az/621503?_link=&amp;amp;skip=&amp;amp;_g=Alkoholsucht-Am-Anfang-stand-die-pure-Verzweiflung"&gt;Kreis Aachen.&lt;/a&gt; Seit 40 Jahren gibt es die anonymen Alkoholiker (AA) in Aachen. Anlass genug, um zu informieren und zu feiern: Am Samstag, 13. September, gibt es im Anne-Frank-Gymnasium ab 12 Uhr Gelegenheit dazu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eingeladen sind alle Interessierten, insbesondere Menschen mit Alkoholproblemen und deren Angeh&amp;ouml;rige. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1968 trafen sich in Aachen drei M&amp;auml;nner, die verzweifelt versuchten, ihre Trunksucht in den Griff zu bekommen. Sie hatten durch eher unklare Informationen etwas von der Existenz der Anonymen Alkoholiker geh&amp;ouml;rt und erfuhren, dass es in K&amp;ouml;ln eine solche Gruppe gibt, mit der sie Kontakt aufnahmen. Seitdem versuchten sie - mit regelm&amp;auml;&amp;szlig;igen Unterbrechungen -, das erste Glas stehen zu lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie trafen sich jede Woche und gingen nach der &amp;laquo;Zusammenkunft jeder seines Weges, damit keiner vom anderen erfuhr, wo es hingeht&amp;raquo;. Dennoch stie&amp;szlig;en andere Hilfesuchende zu dieser Gruppe der ersten Stunde, die eine der wichtigsten Aufgaben darin sah, andere trockenzulegen, zu missionieren und sich bei der Zentrale in den USA anzumelden, damit die Gruppe in der &amp;laquo;Weltkontaktliste&amp;raquo; aufgef&amp;uuml;hrt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hatte immerhin zur Folge, dass sich eines Tages AA-Freund Theo aus Witten meldete und dazu beitrug, dass die Meetings im Sinne der AA-Gemeinschaft abgehalten wurden. Von da an entwickelten die Freunde Aktivit&amp;auml;ten, die bewirkten, dass der Stammgruppe weitere Gruppen in Aachen folgten; au&amp;szlig;erdem entstanden die Gruppen D&amp;uuml;ren und Eschweiler. Zu dieser Zeit wurden auch die ersten losen Verbindungen nach Belgien und Holland gekn&amp;uuml;pft und die Gruppenneubildung in Eupen unterst&amp;uuml;tzt. Zudem wurde Kontakt zu &amp;Auml;rzten und Krankenh&amp;auml;usern hergestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit, in den Jahren 1973 und 1974, wurden auch die Angeh&amp;ouml;rigen der AA-Freunde aktiv und gr&amp;uuml;ndeten die AI-Anon- beziehungsweise Alateen-Gruppe. Sie waren gl&amp;uuml;cklich, aus ihrer Isolation herauszukommen und sich anderen Leidensgenossen mitteilen zu k&amp;ouml;nnen. 1975 stie&amp;szlig;en Alkoholiker zu den AA-Gruppen in Aachen, die eine Therapie in einer Fachklinik mitgemacht hatten. 1976 wurde die Bezirksgruppe &amp;laquo;Aachen-D&amp;uuml;ren-Heinsberg-Eifel&amp;raquo; gegr&amp;uuml;ndet. Heute gibt es in der Region 51 Gruppen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Begeisterung wurde die Botschaft weitergegeben durch &amp;ouml;ffentliche Informationsmeetings, Kontakte mit &amp;Auml;rzten, Schulen, Betrieben, Information im Uniklinikum, st&amp;auml;ndige Besuche der Krankenh&amp;auml;user in Stadt und Kreis sowie Betreuung des Landeskrankenhauses D&amp;uuml;ren und der Justizvollzugsanstalten in Aachen und Heinsberg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2007 fand das deutschsprachige L&amp;auml;ndertreffen der Anonymen Alkoholiker unter dem Motto &amp;laquo;Meinem Leben T&amp;uuml;ren &amp;ouml;ffnen&amp;raquo; in Aachen statt, an dem mehr als 3000 AA-, AI-Anon- und Alateen-Freundinnen und Freunde aus ganz Europa teilnahmenl. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1982 gab es die erste Aachener Kontaktstelle in der Mariahilfstra&amp;szlig;e, sp&amp;auml;ter in der Pontstra&amp;szlig;e und seit 1997 schlie&amp;szlig;lich in der Wespienstra&amp;szlig;e. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;laquo;Unser Hauptzweck ist, n&amp;uuml;chtern zu bleiben und anderen Alkoholikern zur N&amp;uuml;chternheit zu verhelfen&amp;raquo;. Zu diesem Wahlspruch bekennen sich auch in Aachen seit 40 Jahren viele Menschen, die gemeinsam von ihrer Sucht loskommen wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Am Samstag, 13. September, wird im Anne-Frank-Gymnasium, Hander Weg 89 in Aachen, das Jubil&amp;auml;um begangen. Der Ablauf: 12 Uhr Einlass, 14 bis 16 Uhr &amp;ouml;ffentliches Informationsmeeting, 14.30 bis 18 Uhr offenes Dauermeeting, 16 bis 20 Uhr Geburtstagsfeier mit Musik, Gespr&amp;auml;chen und viel Spa&amp;szlig;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kontaktstelle der Anonymen Alkoholiker (AA) befindet sich in der Wespienstra&amp;szlig;e 21 in Aachen (0241/19295). &amp;Ouml;ffnungszeiten: montags bis freitags 19.30 bis 22 Uhr, samstags 15.30 bis 17.30 und 19.30 bis 21.30 Uhr, sonntags 10 bis 12 und 18 bis 20 Uhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href="http://www.anonyme-alkoholiker.de" title="http://www.anonyme-alkoholiker.de"&gt;www.anonyme-alkoholiker.de&lt;/a&gt;&lt;/i&gt;</description>
      <pubDate>Mon, 18 Aug 2008 19:52:32 GMT</pubDate>
      <guid>http://pille.antville.org/stories/1827095/</guid>
      <dc:creator>pille</dc:creator>
      <dc:date>2008-08-18T19:52:32Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <link>http://pille.antville.org/stories/1824266/#1824950</link>
      <description>Ich sammle hier nur Berichte &amp;uuml;ber AA, bzw Artikel, in denen AA vorkommt oder auf AA Bezug genommen wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei mir pers&amp;ouml;nlich hat es ausschliesslich durch AA geklappt, dass ich bis heute nicht mehr trinken musste. Dass ich bis zu AA durchgehalten habe, war wiederum ein Verdienst der &amp;Auml;rzte - oder auch die Verl&amp;auml;ngerung eines Leidensweges. Es ist f&amp;uuml;r mich heute m&amp;uuml;ssig, dar&amp;uuml;ber nachzudenken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Artikel mit Frau Annelies R. habe ich deswegen aufgenommen, weil es eben bei ihr mit AA nicht klappte. Es zeigt uns AA-lern, dass wir nicht die allein seligmachende Institution sind.</description>
      <pubDate>Mon, 11 Aug 2008 09:16:33 GMT</pubDate>
      <guid>http://pille.antville.org/stories/1824266/#1824950</guid>
      <dc:creator>pille</dc:creator>
      <dc:date>2008-08-11T09:16:33Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Zulauf zu AA nimmt ab / Zwei trockene Alkoholiker berichten über ihr Leben</title>
      <link>http://pille.antville.org/stories/1824948/</link>
      <description>Die &amp;auml;lteste Selbsthilfegruppe der Stadt feiert Geburtstag. Im Oktober wird AA (Anonyme Alkoholiker) 35 Jahre alt. Das erste Meeting einer noch heute existierenden Gruppe fand seinerzeit im Gemeindehaus an der Deichhorster Stra&amp;szlig;e statt. Von Ulrich Arlt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href="http://www.dk-online.de/index.php?artikel=5160092"&gt;Delmenhorst.&lt;/a&gt; Die H&amp;auml;nde zittern nicht mehr, aber die Haare sind grau geworden. Wenn sich Arnold M. und Harry H., trockene Alkoholiker der ersten Stunde, gegen&amp;uuml;ber sitzen und manch lockere Anekdote erz&amp;auml;hlen, bleibt dennoch gerade bei diesen beiden der &amp;#8222;Ernst der Krankheit Alkoholismus&amp;#8220; in jedem Wort, in jeder Geste sp&amp;uuml;r- und sichtbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Harry H., ein Mann mit Fahrrad-Verbot auf Lebenszeit nach unz&amp;auml;hligen Promille-Kontrollen, bringt Anfang der 70er Jahre noch den Schnaps in der Schiebkarre &amp;uuml;ber eine holprige Stra&amp;szlig;e nach Hause. Das einzige, was ihn damals nervt, ist, dass sein Nachbar offenbar mehr vertr&amp;auml;gt als er. Harry st&amp;uuml;rzt immer wieder ab. Als besagter Nachbar ihn eines Tages auffordert mit in ein &amp;#8222;Meeting&amp;#8220; zu gehen, denkt Harry: &amp;#8222;Der spinnt.&amp;#8220; Aber vielleicht kann er ihn ja mal gebrauchen f&amp;uuml;r die Reparatur eines Elektroteils und so latscht Harry mit: Es ist die Geburtsstunde eines n&amp;uuml;chternen Lebens. Harry H. lernt die Anonymen Alkoholiker kennen und hat bis dato 33 Jahre lang keinen Alkohol mehr getrunken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Gl&amp;uuml;ck hat Arnold nicht ganz. Auch er sitzt wieder fest im Sattel. Er wei&amp;szlig; jedoch, dass es ihm nur wenig n&amp;uuml;tzt, mit zu den AA-Gr&amp;uuml;ndern in Delmenhorst zu geh&amp;ouml;ren. Alle sind sie jeden Tag nur einen Arm vom Glas entfernt: &amp;#8222;Trinke nie das erste Glas&amp;#8220;, sagen die Anonymen Alkoholiker, die daneben mit einem spirituellen Programm in zw&amp;ouml;lf Schritten und Traditionen weltweit Millionen von Suchtkranken vor dem langsamen Siechtum bis hin zum Tod bewahrt haben. Arnold langt nach 25 Jahren Trockenheit nochmal zu: &amp;#8222;Das war schlimmer als beim ersten Mal&amp;#8220;, sagt der heute 71-j&amp;auml;hrige. 1946 hat er mit dem Trinken angefangen, mit schwarz gebranntem R&amp;uuml;benschnaps bei Onkel Johann: &amp;#8222;Die Wirkung war umwerfend.&amp;#8220; Umwerfend im wahrsten Sinne des Wortes. Jahre sp&amp;auml;ter verliert Arnold den Kampf gegen den Alkohol, kapituliert, wie er sagt. Er trifft bei der Entgiftung im Landeskrankenhaus, damals Nervenheilanstalt Wehnen, auf die &amp;#8222;Anonymen&amp;#8220; aus Oldenburg. Rotwein-Hinrich und Piepen-Peter, beide inzwischen verstorben (nicht am Alkoholismus), halten dort das Meeting ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arnold sp&amp;uuml;rt Hoffnung und gibt sie sp&amp;auml;ter weiter an Frauen und M&amp;auml;nner, die in die Deichhorster Stra&amp;szlig;e kommen. Es ist eine eingeschworene Gemeinschaft, die sich zu Beginn &amp;uuml;ber die Meetings hinaus gegenseitig st&amp;uuml;tzt. &amp;#8222;Du kannst die Botschaft nicht behalten, wenn Du sie nicht weitertr&amp;auml;gst&amp;#8220;, sagen die amerikanischen AA Gr&amp;uuml;nder Bill W. und Dr. Bob, beide einst hoffnungslose S&amp;auml;ufer, der eine B&amp;ouml;rsenmakler, der andere Chirurg. Sie entdecken: Wenn zwei Alkoholiker miteinander &amp;uuml;ber ihren Drang nach Alkohol sprechen, verschwindet er.&lt;br /&gt;
Diese relativ einfache Formel wirkt bei allen, bei Wei&amp;szlig;en wie Schwarzen, im Westen und Osten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach &amp;Ouml;ffnung der DDR begegnet Harry H. das erste Mal Alkoholikern aus dem Osten Deutschlands. Heute unterh&amp;auml;lt er einen regen Austausch mit den Gruppen in Halle. Er trifft sie bei den deutschsprachigen L&amp;auml;ndertreffen, zu denen j&amp;auml;hrlich mehrere tausend Alkoholiker, Familienangeh&amp;ouml;rige (Al-Anon) und Kinder von Alkoholikern (Aateen) kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese beiden Selbsthilfegruppen entstehen fast zwangsl&amp;auml;ufig aus AA. Denn, Alkoholismus ist eine Familienkrankheit, zerst&amp;ouml;rt nicht nur den Trinker selbst, sondern auch seine Umgebung. Der Gedankenaustausch, das Teilen von Erfahrungen, hilft Al-Anon und Alateen ebenso wie den AA. So wird es im Oktober auch eine gemeinsame Feier geben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon vor f&amp;uuml;nf Jahren haben Arnold und Harry prognostiziert, dass AA keine leichte Zeit bevorsteht. Sie merken den Schwund in den Gruppen. Sie beklagen weniger Zulauf. Fr&amp;uuml;her hatte AA einen hohen Stellenwert auch in Krankenh&amp;auml;usern. Die &amp;Auml;rzte schickten ihre Patienten in die Gruppen. Heute ist das &amp;#8222;Angebot&amp;#8220; vielf&amp;auml;ltig. AA hat sich gewandelt, bietet Meetings im Internet an. Nicht jedermanns Geschmack. Denn das Wesen der Selbsthilfegruppe ist der direkte Kontakt auf Augenh&amp;ouml;he: &amp;#8222;Egal, ob Du Professor bist und in einer Villa lebst oder unter der Br&amp;uuml;cke schl&amp;auml;fst: Der Alkohol macht Dich kaputt&amp;#8220;, sagen jene, die es hinter sich haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch auf die Gefahr hin, dass man es ihm &amp;uuml;belnimmt, sagt Harry, er habe manchmal das Gef&amp;uuml;hl, dass die alten AA vergessen h&amp;auml;tten, wo sie herk&amp;auml;men. Die Bereitschaft zum 12. Schritt, &amp;#8222;die Botschaft an andere weitergeben&amp;#8220;, sei oft kaum noch sp&amp;uuml;rbar, jener Grundsatz, der den Erfolgsweg von AA erst m&amp;ouml;glich gemacht habe.</description>
      <pubDate>Mon, 11 Aug 2008 09:08:24 GMT</pubDate>
      <guid>http://pille.antville.org/stories/1824948/</guid>
      <dc:creator>pille</dc:creator>
      <dc:date>2008-08-11T09:08:24Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Ein Hoch auf die Selbsthilfe</title>
      <link>http://pille.antville.org/stories/1824946/</link>
      <description>&lt;a href="http://www.rp-online.de/public/article/duisburg/600262/Ein-Hoch-auf-die-Selbsthilfe.html"&gt;Duisburg (RP)&lt;/a&gt; Eine Lanze f&amp;uuml;r Selbsthilfe und Ehrenamt brachen der Schirmherr des vierten Duisburger Selbsthilfetages, Sparkassendirektor Artur Grzesiek, und B&amp;uuml;rgermeisterin Doris Janicki. Vor allem vor dem Hintergrund des leeren Stadts&amp;auml;ckels komme ehrenamtlicher Selbsthilfe stetig wachsende Bedeutung zu. Oft biete sie Betroffenen und Angeh&amp;ouml;rigen letzten Halt. Auch wenn Politik und Verwaltung nicht, wie von vielen erhofft und selbst gewollt, finanziell den Selbsthilfeorganisationen tatkr&amp;auml;ftig mit Euro und Cent unter die Arme greifen k&amp;ouml;nnen, st&amp;uuml;nden die Politiker doch hinter den Betroffenen und versuchten, ihnen nach Kr&amp;auml;ften den R&amp;uuml;cken zu st&amp;auml;rken und frei zu halten, sicherte die B&amp;uuml;rgermeisterin zu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Veranstaltet wurde der Selbsthilfetag im Garten der Erinnerungen am Innenhafen in der N&amp;auml;he der Synagoge. Lange Gesichter gab es bei allen Beteiligten, weil nicht sonniges Sommerwetter, sondern stetig pl&amp;auml;tschernder Regen und grauer Himmel die Er&amp;ouml;ffnung begleitete. Organisiert wurde die Veranstaltung von der PariSozial Duisburg GmbH, die im Auftrag des Parit&amp;auml;tischen Wohlfahrtsverbandes schwerpunktm&amp;auml;&amp;szlig;ig 230 Selbsthilfegruppen mit weit &amp;uuml;ber 3000 Betroffenen in Duisburg betreut. Daneben, so die PariSozialmitarbeiterinnen Petra K&amp;ouml;nig und B&amp;auml;rbel Sperling, w&amp;uuml;rden 35 weitere Gruppen angeleitet, Altentagesst&amp;auml;tten Betreutes Wohnen betreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;Uuml;ber 30 Organisationen und Selbsthilfegruppen hatten im Garten der Erinnerungen ihre Informationsst&amp;auml;nde aufgebaut. Vertreten waren vor allem Gruppen, die sich in ihrer Arbeit medizinischen Themen oder verschiedener Suchtproblematiken angenommen haben. Die Palette reichte von den &amp;#8222;Anonymen Alkoholikern&amp;#8220; bis zum Verein f&amp;uuml;r K&amp;ouml;rper- und Mehrfachbehinderte. Dar&amp;uuml;ber hinaus meinte Petra K&amp;ouml;nig, dass ihre Organisation stets ein offenes Ohr f&amp;uuml;r neue Selbsthilfeprojekte mit neuen Themen und Schwerpunkten habe, gern mit Rat und Tat zur Seite stehe und bei Fragen, wie der Beschaffung von geeigneten R&amp;auml;umlichkeiten behilflich sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den St&amp;auml;nden der einzelnen Gruppen wurden konkrete Aktionen wie ein Risikocheck, eine Promille-Parcours oder eine Hilfsmittelvorf&amp;uuml;hrung mit Rollstuhlprobefahrt angeboten, um interessierten Nichtbetroffenen die Lage derer klar zu machen, die auf Hilfsmittel angewiesen sind oder auf eigene Problemlagen aufmerksam zu machen und zu sensibilisieren. Kurzweil boten Zauberk&amp;uuml;nstler Martin Freund, das Tanztheater des Rheinhauser Bertha Krankenhauses und der Sport- und Freizeitverein Budoka aus Beeck.</description>
      <pubDate>Mon, 11 Aug 2008 09:03:22 GMT</pubDate>
      <guid>http://pille.antville.org/stories/1824946/</guid>
      <dc:creator>pille</dc:creator>
      <dc:date>2008-08-11T09:03:22Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Meinen Respekt!</title>
      <link>http://pille.antville.org/stories/1824266/#1824935</link>
      <description>Vor solchen Selbsthilfegruppen wie AA und Guttemplern habe ich einen gro&amp;szlig;en Respekt! Weiter so!&lt;br /&gt;
Nur eine kurze Frage, wenn es nicht so pers&amp;ouml;nlich ist: Warum hat es denn mit den AA nicht geklappt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gruss, Medizynicus&lt;br /&gt;
&lt;a href="http://www.medizynicus.de"&gt;www.medizynicus.de&lt;/a&gt;</description>
      <pubDate>Mon, 11 Aug 2008 08:30:30 GMT</pubDate>
      <guid>http://pille.antville.org/stories/1824266/#1824935</guid>
      <dc:creator>medizynicus</dc:creator>
      <dc:date>2008-08-11T08:30:30Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Annelies Rauer bietet Gästen längst keinen Alkohol mehr an</title>
      <link>http://pille.antville.org/stories/1824266/</link>
      <description>&lt;a href="http://www.dk-online.de/index.php?artikel=5161163"&gt;&lt;br /&gt;
25 Jahre bei den Guttemplern / Gemeinschaft feiert heute&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title="" height="139" src="http://www.antville.org/static/pille/images/080808dkRauer.jpg" border="0" alt="" width="186" /&gt;&lt;br /&gt;
Annelies Rauer geh&amp;ouml;rt der Guttempler-Gemeinschaft seit einem Vierteljahrhundert an. FOTO: Helmuth Riewe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Delmenhorst (rh). Annelies Rauer feiert heute ihre 25-j&amp;auml;hrige Mitgliedschaft bei Delmenhorsts Guttemplern. Aus Anlass des seltenen Jubil&amp;auml;ums wird die 63-J&amp;auml;hrige ab 19 Uhr gemeinsam mit ihren Weggef&amp;auml;hrten aus der Abstinenzler-Gemeinschaft sowie zahlreichen Verwandten und Bekannten in den Guttempler-R&amp;auml;umen an der Schreberstra&amp;szlig;e zusammenkommen. Die Festansprache wird Harald Froese von der Guttempler-Gemeinschaft &amp;#8222;Deichhorst&amp;#8220; halten, der Annelies Rauer seit einem Vierteljahrhundert ununterbrochen angeh&amp;ouml;rt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jubilarin geh&amp;ouml;rt zu jenen Ehefrauen und M&amp;uuml;ttern, die aus eigener tr&amp;uuml;ber Anschauung die verheerenden Wirkungen kennengelernt haben, die &amp;uuml;berm&amp;auml;&amp;szlig;iger Alkoholgenuss der Ehem&amp;auml;nner auf Familien aus&amp;uuml;ben kann. So blickt sie noch heute in ihrem schmucken Einfamilienhaus eher mit Schrecken darauf zur&amp;uuml;ck, wie vor 35 Jahren mit viel Eigenleistung der Sprung in die eigenen vier W&amp;auml;nde gelang. &amp;#8222;Es war in der Trinkphase meines Mannes. Ich durfte ohne Flasche nicht auf den Bau kommen&amp;#8220;, erz&amp;auml;hlt Annelies Rauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Gl&amp;uuml;ck sah auch ihr im Sommer 2003 verstorbener Ehemann ein, dass es mit seiner Trinkerei dauerhaft so nicht weitergehen konnte. &amp;#8222;Wir sind dann zusammen zu den Anonymen Alkoholikern gegangen&amp;#8220;, berichtet die Jubilarin. Es muss ein frustrierendes Erlebnis gewesen sein. Anschlie&amp;szlig;end sei sie mit ihrem Mann in eine Gastst&amp;auml;tte gegangen. &amp;#8222;Da habe ich mir selber einen genommen&amp;#8220;, so Annelies Rauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der n&amp;auml;chste Weg f&amp;uuml;hrte das Paar zu den Guttemplern, wo sie auf zahlreiche Bekannte aus den Alkoholzeiten des Mannes traf. Zwei Jahre begleitete Annelies Rauer ihren Mann zu den Sitzungen zun&amp;auml;chst als Gast, bevor sie 1983 selbst einen Aufnahmeantrag stellte. &amp;#8222;Ich habe meinen Mann &amp;uuml;berrascht und den Antrag vor versammelter Mannschaft gestellt. Da konnte er schlecht nein sagen. Schlie&amp;szlig;lich war er damals Hochtempler, also Leiter der Gruppe&amp;#8220;, berichtet die Jubilarin.&lt;br /&gt;
Annelies Rauer hatte durchaus einen konkreten Grund, die eigene Mitgliedschaft zu beantragen. Zu den Regeln der Guttempler geh&amp;ouml;rt, dass sie auch G&amp;auml;sten keinen Alkohol anbieten. &amp;#8222;Den Freunden und Verwandten meines Mannes sollte ich immer den Alkohol geben, wenn sie zu Besuch waren&amp;#8220;, erinnert sich die 63-J&amp;auml;hrige. Diese Verantwortung f&amp;uuml;r einen m&amp;ouml;glichen R&amp;uuml;ckfall des Mannes habe sie nicht dauerhaft &amp;uuml;bernehmen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren ihrer Guttempler-Mitgliedschaft sorgte Annelies Rauer unter anderem im Festausschuss, im Frauenkreis, bei den Keglern und bei der Organisation von Basaren f&amp;uuml;r den Zusammenhalt der Delmenhorster Gemeinschaften. Beonders engagierte sie sich gemeinsam mit ihrem Mann bei der Beratung und Betreuung gef&amp;auml;hrdeter Hilfesuchender. Auch nach dem Tod des Lebenspartners blieb sie ihrer Gruppe treu und leitete einen Gespr&amp;auml;chskreis in D&amp;uuml;sternort. Erst nach einer schweren Erkrankung Ende 2006 zog sich die Jubilarin aus der ersten Reihe der Guttempler-Aktivisten zur&amp;uuml;ck. An den w&amp;ouml;chentlichen Treffen ihrer &amp;#8222;Gemeinschaft Deichhorst&amp;#8220; nimmt sie aber weiterhin teil.</description>
      <pubDate>Fri, 08 Aug 2008 10:41:50 GMT</pubDate>
      <guid>http://pille.antville.org/stories/1824266/</guid>
      <dc:creator>pille</dc:creator>
      <dc:date>2008-08-08T10:41:50Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>In der Höllenmaschine</title>
      <link>http://pille.antville.org/stories/1822982/</link>
      <description>&lt;img title="" height="200" src="http://www.antville.org/static/pille/images/vegas.jpg" border="0" alt="" width="400" /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Las Vegas leben rund 120.000 Spiels&amp;uuml;chtige. Eine davon war Liz Neubauer. Sie war dem Kitzel erlegen, einmal den Jackpot zu knacken. Aber sie hat es geschafft. &lt;a href="http://www.taz.de/1/leben/alltag/artikel/1/in-der-hoellenmaschine/"&gt;&lt;br /&gt;
VON TOBIAS ROMBERG&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAS VEGAS taz Im Palace Station ist es so dunkel, dass man die Farben des rot-braunen Teppichs kaum erkennt. Aber der hat eh seine besten Tage hinter sich, vom Glanz der prachtvollen Casinos im Herzen von Las Vegas ist hier nicht viel zu sehen. Dumpf t&amp;ouml;nt aus den Boxen der Singsang von Billy Joel, der im Surren und Rattern der Spielautomaten untergeht. Nahe einem Ausgang leuchten acht Videopoker-Automaten. Zwei Gestalten kleben an den Maschinen. Auch Liz Neubauer hat hier fr&amp;uuml;her gesessen, viel zu oft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ZOCKERZWANG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spielsucht wird diagnostisch unter abnormen Gewohnheiten und St&amp;ouml;rungen der Impulskontrolle gefasst. Das exzessive Spielen ist oftmals mit Gedanken verbunden, die um besonders erfolgversprechende Spieltechniken bzw. als erfolgstr&amp;auml;chtige angesehene Methoden der Geldbeschaffung kreisen. Versuche, diesem Drang zu widerstehen, scheitern. Das Spielen selbst dient unter psychologischen Aspekten dazu, &amp;Auml;ngste, Depressionen oder Schuldgef&amp;uuml;hle zu kompensieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der f&amp;uuml;r die Abh&amp;auml;ngigkeitsentwicklung notwendige positive Aspekt stellt sich durch biochemische Ver&amp;auml;nderungen im Gehirn ein, die durch das exzessive Spielen verursacht werden. Im Verlauf der Erkrankung verdr&amp;auml;ngt das Spielen zunehmend andere Formen der Problembew&amp;auml;ltigung. Zu finanziellen Probelmen tritt oft auch die soziale Isolation hinzu. In Deutschland gibt es laut Hochrechnungen zwischen 103.000 und 265.000 Spiels&amp;uuml;chtige. Im Durchschnitt verspielen suchtkranke Zocker 20.000 Euro pro Jahr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An diesem Vormittag sitzt die 70-J&amp;auml;hrige auf dem schwarzen Ledersofa im B&amp;uuml;ro von Doktor Hunter. Sie f&amp;auml;hrt sich nerv&amp;ouml;s durch ihre kurzen, rotblond gef&amp;auml;rbten Haare, hat tiefe Augenringe und rutscht auf der Sofasitzfl&amp;auml;che vor und zur&amp;uuml;ck. Ihr geht es heute gar nicht gut, sagt sie. Wenn Liz mit dem Schicksal hadert, wenn ihr das Leben wieder einmal &amp;uuml;bel mitgespielt hat, dann sucht sie das Problem Gambling Center auf. Ein Behandlungszentrum f&amp;uuml;r Spiels&amp;uuml;chtige, das nur 500 Meter vom Palace Station entfernt liegt. Liz ist eine Spiels&amp;uuml;chtige, seit vielen Jahren "clean", aber sie ist und bleibt eine Spiels&amp;uuml;chtige. Denn die Sucht verliert man nicht, man kann sie kontrollieren, doch nicht besiegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sucht ist in Las Vegas allgegenw&amp;auml;rtig, aber unsichtbar. Experten sch&amp;auml;tzen, dass rund 120.000 Spiels&amp;uuml;chtige in der Stadt leben. Sie zocken inmitten der Touristenschar, sind blo&amp;szlig;en Auges nicht zu erkennen und spielen sich in den Abgrund - der Konflikt einer Unterhaltungsmetropole: Spielspa&amp;szlig; versus Spielsucht. Oder um es mit den Worten von Doktor Hunter auszudr&amp;uuml;cken: "social gambling versus compulsive gambling" - geselliges, gelegentliches Spielen auf der einen Seite, zwanghaftes Zocken auf der anderen. "Spiels&amp;uuml;chtige &amp;uuml;berschreiten eine unsichtbare Grenze", sagt Liz. Sie wei&amp;szlig;, "dass diese in Las Vegas unheimlich schnell &amp;uuml;berschritten ist". &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die W&amp;uuml;stenstadt im Bundesstaat Nevada ist die Stadt der gigantischen Casinos. Allein im Jahr 2006 sp&amp;uuml;lte das Spiel mit dem Gl&amp;uuml;ck 8,2 Milliarden Dollar in die Kassen. Tendenz: weiter steigend. Schon am Flughafen funkeln die ersten einarmigen Banditen. Liz hat &amp;uuml;berall gespielt, in jeder freien Minute: "Ich wollte dem Druck des Lebens entfliehen." &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie macht eine Pause, reibt ihre kleinen und ger&amp;ouml;teten Augen. Dann erz&amp;auml;hlt sie von ihrem Niedergang. 1983 sitzt sie zum ersten Mal vor einem Videopoker-Automaten: "Ich wollte nicht mehr Oma, Mutter oder Ehefrau sein. Ich wollte mal ich sein." Dann erz&amp;auml;hlt sie, dass sie schon morgens, noch bevor sie in einem M&amp;ouml;belgesch&amp;auml;ft arbeiten ging, zockte. Irgendwann h&amp;auml;ngt sie auch in der Mittagspause am Automaten einer Waschanlage. Nach Feierabend taucht sie in die Casinos. &lt;br /&gt;
Liz verspielt ihren Lohn, ihr Erspartes, leiht sich dann Geld von Verwandten, das sie nie zur&amp;uuml;ckzahlen wird. Manchmal habe sie schon realisiert, dass sie s&amp;uuml;chtig ist. Nie, sagt sie, war sie stark genug aufzuh&amp;ouml;ren. Am 27. M&amp;auml;rz 1990 beschloss Liz Neubauer, ihr Leben zu beenden. Sie schaut zur Decke im B&amp;uuml;ro von Doktor Hunter und sagt: "Zum Gl&amp;uuml;ck hatte jemand da oben noch anderes mit mir vor." Doktor Hunter nickt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal wirken der Doc und Liz wie ein altes Ehepaar. "Sie war wirklich fertig, als sie damals zu mir kam. Sie sieht heute etwas besser aus als an jenem 28. M&amp;auml;rz 1990", erz&amp;auml;hlt Hunter und zwinkert ihr zu. "Er war damals sch&amp;ouml;n und rothaarig - nicht fett und grau wie heute", schie&amp;szlig;t Liz schroff zur&amp;uuml;ck. Doktor Hunter ist 51 Jahre alt, er sieht &amp;auml;lter aus. Als Liz f&amp;uuml;r kurze Zeit sein B&amp;uuml;ro verl&amp;auml;sst, sagt er: "Sie war wirklich ein Wrack. Sie war total isoliert. Spielen und heulen - mehr gab es nicht mehr in ihrem Leben." &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hunter ist eine Koryph&amp;auml;e. Er gr&amp;uuml;ndete 1986 mit Robert Custer das Problem Gambling Center. "Spielsucht ist keine moralische Schw&amp;auml;che, sondern eine Suchtkrankheit so wie Alkoholismus. Diese vor 30 Jahren noch verp&amp;ouml;nte Tatsache ist mittlerweile erwiesen", sagt er. Die Abh&amp;auml;ngigkeit entstehe dabei im Gehirn, &amp;auml;hnlich wie bei Drogen. Der Botenstoff Dopamin werde ausgesto&amp;szlig;en, l&amp;ouml;se Gl&amp;uuml;cksgef&amp;uuml;hle aus. Und das Gehirn verlange immer gr&amp;ouml;&amp;szlig;ere Mengen. "Die S&amp;uuml;chtigen stumpfen ab, nehmen andere freudige Erlebnisse nicht mehr wahr. Sie sind am Ende total ausgelaugt. Das werden Sie nachher noch sehen", sagt Hunter. &lt;br /&gt;
"Ich habe weder Farben noch Gesichter wahrgenommen, nur noch einen grauen Brei", wird Liz sp&amp;auml;ter beschreiben. Der graue Brei ist f&amp;uuml;r Liz eine Flucht vor den Sorgen des Alltags: "Meine Eltern haben mir oft das Gef&amp;uuml;hl gegeben, ich sei nicht gut genug." In der Ehe verst&amp;auml;rkt sich dieses Gef&amp;uuml;hl. Als Liz' Enkelkind geboren wird, will ihr Mann keinen Kontakt zu dem Kind haben, da es einer Mischehe entstammt. "Das war furchtbar, aber ich habe meinen Mann trotzdem geliebt", sagt Liz. Sie beginnt zu weinen, f&amp;auml;ngt sich Sekunden sp&amp;auml;ter wieder. Liz Neubauers Emotionen wechseln oft, fast so oft wie die Spielkarten beim Video-Poker. &lt;br /&gt;
Ihr Mann ist vor einigen Tagen gestorben. Sie f&amp;uuml;rchtet einen R&amp;uuml;ckfall. Doktor Hunter wird sie in die "Vormittagsgruppe" begleiten. Zum erste Mal Gruppentherapie. &lt;br /&gt;
In einem gro&amp;szlig;en Raum mit gr&amp;uuml;nem Teppich sind zwanzig Metallst&amp;uuml;hle im Halbkreis angeordnet. Nach und nach trudeln die S&amp;uuml;chtigen ein, zw&amp;ouml;lf kommen heute. Hunter und sein Kollege Howie begr&amp;uuml;&amp;szlig;en sie. Ein unspektakul&amp;auml;res Treffen, &amp;auml;hnlichen denen der Anonymen Alkoholiker. Es gibt Muffins und eine Vorstellungsrunde: "Hi, ich bin Maggie, ich bin eine Spiels&amp;uuml;chtige." - "Hi Maggie", antwortet die Gruppe. "Ich habe das letzte Mal vor drei Monaten gespielt, meine letzte Sitzung war vorgestern", sagt Maggie und strahlt: "Momentan geht es mir richtig gut. Ich werde es schaffen. Yeah." &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der N&amp;auml;chste. Er murmelt: "Ich bin Nick, ich bin ein Spiels&amp;uuml;chtiger. Ich habe das letzte Mal vorgestern gezockt". Nun versteht man, was Hunter meint: Die Leute sind tats&amp;auml;chlich wie ausgesaugt, wenn sie zu ihm kommen. Nicks Gesicht ist aschfahl, er hat seine rote Baseballkappe tief ins Gesicht gezogen, er nuschelt: "Ich f&amp;uuml;hle mich richtig schei&amp;szlig;e." Hunter macht ihm Mut: "Alle hier haben sich so gef&amp;uuml;hlt. Doch das Leben kommt zur&amp;uuml;ck. Pl&amp;ouml;tzlich freut man sich wieder &amp;uuml;ber etwas Normales, &amp;uuml;ber einen tollen Kaffee oder so." - "Ja genau, ja, das stimmt", ruft Maggie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist Liz dran. Sie schluckt, schaut auf den Boden und spricht: "Es ist so, mein Mann, also mein Mann ist gestorben. Und im Moment wei&amp;szlig; ich einfach nicht weiter." Sie schluchzt, erz&amp;auml;hlt dann vom alten Selbstmordplan: Am 27. M&amp;auml;rz 1990 will sie in die W&amp;uuml;ste fahren und hinter einem Felsen verdursten, die Spielsucht hat sie zerfressen. Sie sitzt schon im Auto, doch der Tank ist leer, sie hat kein Geld. Sie nennt es heute g&amp;ouml;ttliche F&amp;uuml;gung. Man k&amp;ouml;nnte auch sagen, Liz Neubauer war so fertig und blank, dass sie ihren Freitod nicht organisieren konnte. Sie rennt zu ihrer Tochter und bricht heulend zusammen. Die Tochter stellt den Kontakt zum Problem Gambling Center her. "Und jetzt sitze ich hier und habe seit 18 Jahren nicht mehr gespielt. Und der da" - sie zeigt auf Doktor Hunter -, "der da hat mich gerettet." Einige aus der Gruppe applaudieren. Kaffeepause. &lt;br /&gt;
Dann spricht Hunter: "Ihr k&amp;ouml;nnt davon ausgehen, dass ihr der Spielindustrie egal seid." Er liefert eine leicht schiefe Metapher: Die Casinos, das sind die Fischer. Sie fischen ohne Verantwortung. Sie fangen viele Fische, aber auch Delfine. Und die Delfine, das sind die S&amp;uuml;chtigen dieser Gruppe. Hunter schaut in die Runde, die Delfine nicken. Solche Bilder geben Kraft. Hunter fordert: "Es muss alles getan werden, um die Gefahr der Spielsucht zu bek&amp;auml;mpfen." &lt;br /&gt;
Tats&amp;auml;chlich wird mittlerweile etwas getan, wenn auch oft sporadisch. Schilder in den Casinos, meist unprominent platziert, offerieren eine Telefonhotline f&amp;uuml;r S&amp;uuml;chtige. Zehn Jahre hat Hunter gek&amp;auml;mpft, bis der Bundesstaat Nevada ihm finanzielle Unterst&amp;uuml;tzung zusagte. An vielen Orten liegt die Brosch&amp;uuml;re mit dem Titel "When the fun stops" aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter der Brosch&amp;uuml;re steckt der Nevada Council on Problem Gambling, eine Organisation, die mit Gamblers Anonymous kooperiert - den Anonymen Spielern. Diese haben in ganz Amerika Selbsthilfegruppen, die ersten schon seit 1957. In Las Vegas tagen w&amp;ouml;chentlich rund hundert Gruppen. Sie arbeiten &amp;auml;hnlich wie die Anonymen Alkoholiker und haben ein 12-Stufen-Programm. Erster Schritt: die Einsicht, dass man gegen das Zocken machtlos geworden ist. Die weiteren Schritte sind mitunter religi&amp;ouml;s angehaucht, auch Gebete werden empfohlen. &lt;br /&gt;
Dann gibt es noch die Einzelk&amp;auml;mpfer. Am bunten Strip steht Frank, 42 Jahre alt, h&amp;auml;ngende Schultern, blaue Jeans, gr&amp;uuml;n-wei&amp;szlig;es Flanellhemd. Er nennt sich "Prediger aus Liebe" und warnt vor dem Gl&amp;uuml;cksspiel: "Besonders die Spiels&amp;uuml;chtigen versto&amp;szlig;en gegen einige der Zehn Gebote. Sie beten ihre Automaten an wie einen Ersatzgott. Sie sind nicht mit dem zufrieden, was unser Gott ihnen gegeben hat, sie wollen mehr." Spiels&amp;uuml;chtige sollten Las Vegas verlassen, um ihre Seelen zu heilen, empfiehlt er. &lt;br /&gt;
Liz Neubauer hat Las Vegas nicht verlassen. Die Stadt und sie haben sich arrangiert. So geht sie nur noch in Restaurants, in denen keine Automaten stehen. Einmal wollte ein Fernsehteam mit ihr vor einem Spielautomaten ein Interview aufzeichnen. Liz hat vehement abgelehnt: "Wenn ich noch einmal an eine solche H&amp;ouml;llenmaschine trete, bin ich tot."</description>
      <pubDate>Mon, 04 Aug 2008 21:22:30 GMT</pubDate>
      <guid>http://pille.antville.org/stories/1822982/</guid>
      <dc:creator>pille</dc:creator>
      <dc:date>2008-08-04T21:22:30Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Wie lehne ich Alkohol ab?</title>
      <link>http://pille.antville.org/stories/1822224/</link>
      <description>Alkohol schmeckt mir gar nicht. Aber man bekommt ihn &amp;uuml;berall angeboten, bei Geburtstagen, Gesch&amp;auml;ftsessen etc. Wenn ich &amp;#8222;Nein danke&amp;#8220; sage, habe ich manchmal den Eindruck, die anderen halten mich f&amp;uuml;r eine Anonyme Alkoholikerin. Wie kann ich das verhindern? Ich habe kein Problem mit Alkohol, mag ihn nur nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich sind Sie zu beneiden und haben wirklich allen Grund, mit gro&amp;szlig;em Selbstbewusstsein aufzutreten. Sie laufen nie Gefahr, sich l&amp;auml;cherlich zu machen, indem Sie mit vernuschelter Stimme reden oder Binsenweisheiten laut und erregt verk&amp;uuml;nden. Nie geben Sie Geheimnisse von sich preis, die Sie nie mehr zur&amp;uuml;ckholen k&amp;ouml;nnen. Und nat&amp;uuml;rlich sind Sie auch nie so enthemmt, dass Sie &amp;uuml;ber andere in einer Weise l&amp;auml;stern, die Sie am n&amp;auml;chsten Morgen bereuen. Sie bleiben l&amp;auml;nger faltenfrei. Muss man Angst haben, sich einem falschen Verdacht auszusetzen? Vor trockenen Alkoholikern kann man doch nur Achtung haben. In den Alkoholismus kann man in einer Gesellschaft, die mit Alkohol so freiz&amp;uuml;gig umgeht, dass sie &amp;Auml;ngste wie die Ihren produziert, leicht hineinrutschen. Trockene Alkoholiker sind ja gerade keine haltlosen Gesch&amp;ouml;pfe, sondern Menschen, die eine Krise &amp;uuml;berwunden haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem kann ich es verstehen, wenn Sie nicht in diesen Geruch kommen wollen. Man muss sich gar nicht unbedingt originelle Formulierungen ausdenken, um den eigenen Standpunkt klarzumachen. Ehrlichkeit ist immer entwaffnend. &amp;#8222;Ich wei&amp;szlig;, es klingt komisch, aber mir schmecken alkoholfreie Getr&amp;auml;nke einfach besser. Wenn ich darf, sto&amp;szlig;e ich mit Sprudel an, aber daf&amp;uuml;r umso herzlicher.&amp;#8220; Das ist simpel und klar. Gute Gastgeber halten eh immer eine Auswahl diverser Getr&amp;auml;nke bereit. L&amp;auml;ngst nicht alle n&amp;ouml;tigen ihre G&amp;auml;ste dazu, Alkohol zu trinken. In diesen gesundheitsbewussten Zeiten w&amp;uuml;rde das geradezu altmodisch wirken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte schicken Sie Ihre Fragen mit der Post (Der Tagesspiegel, &amp;#8222;Immer wieder sonntags&amp;#8220;, 10876 Berlin) oder mailen Sie diese an:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elisabeth Binder, 3.8.2008 &lt;a href="http://www.tagesspiegel.de/kultur/tagestipps/;art135,2584910"&gt;&lt;br /&gt;
Tagesspiegel.de&lt;/a&gt;</description>
      <pubDate>Sun, 03 Aug 2008 09:13:47 GMT</pubDate>
      <guid>http://pille.antville.org/stories/1822224/</guid>
      <dc:creator>pille</dc:creator>
      <dc:date>2008-08-03T09:13:47Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Schwellenangst ist riesengroß</title>
      <link>http://pille.antville.org/stories/1821414/</link>
      <description>KOSTHEIM Mit einem Internetauftritt will die Selbsthilfegruppe f&amp;uuml;r Alkohol- und Medikamentenabh&amp;auml;ngige auch solche Hilfesuchenden erreichen, zu denen sie nur schwer Kontakt findet. "Die Schwellenangst ist riesengro&amp;szlig;", sagt Rainer Stabenow vom Vorstand der Gruppe, die im Gemeindezentrum Maria Hilf tagt. Nicht allen liege es, zu sich selbst hart zu sein und vor fremden Menschen ihr Herz &amp;uuml;ber sich und ihre Erkrankung auszusch&amp;uuml;tten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
"Alkohol ist ein schlimmes Gift", sagt Stabenow, der die &amp;Ouml;ffentlichkeitsarbeit f&amp;uuml;r die achtk&amp;ouml;pfige Gruppe &amp;uuml;bernommen hat. Es sind Menschen, die ihre Frau oder ihren Mann im Berufsleben stehen und f&amp;uuml;r sich beanspruchen, sich aus der Fessel ihrer Erkrankung befreit zu haben. Der seit einigen Wochen freigeschaltete Auftritt im Internet soll auch Alkoholiker erreichen, denen Worte wie Flatrate-Trinken locker &amp;uuml;ber die Lippen gehen und die sich nicht trauen, etwas gegen ihre Krankheit zu unternehmen. "Nasse Alkoholiker haben Angst, entdeckt zu werden", sagt Rainer Stabenow. Die Gefahr, alkoholkrank zu werden, sei gro&amp;szlig;. Viele k&amp;ouml;nnten sich Gruppenzw&amp;auml;ngen nicht entziehen und tr&amp;auml;nken Alkohol, um dazuzugeh&amp;ouml;ren und anerkannt zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
F&amp;uuml;r diejenigen, die durch die H&amp;ouml;lle eines Entzugs gegangen sind, gebe es keine Sicherheit, auf Dauer r&amp;uuml;ckfallfrei zu bleiben. Durch Mitarbeit in Selbsthilfegruppen steige die Chance, trocken durchs Leben zu gehen. "Hinfallen ist keine Schande, liegenbleiben schon", sagt Stabenow. Die Gruppen sorgten f&amp;uuml;r das, was vielen Alkoholkranken fehle, n&amp;auml;mlich f&amp;uuml;r eine Kommunikation zwischen Menschen, die vor den gleichen Problemen st&amp;uuml;nden. Das gr&amp;ouml;&amp;szlig;te Hemmnis sei oft die Sprachlosigkeit. Ein Griff zur Flasche komme nicht wie der Blitz aus dem heiteren Himmel. R&amp;uuml;ckf&amp;auml;lle bei alkoholkranken Menschen bauten sich langsam auf, es gebe Warnzeichen. Am gr&amp;ouml;&amp;szlig;ten sei die Gefahr f&amp;uuml;r diejenigen, die stumm und in sich verschlossen ihre B&amp;uuml;rde mit sich herumtr&amp;uuml;gen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesellschaft mache es den Erkrankten nicht gerade leicht, im Sumpf der Alkoholkrankheit ein trockenes Ufer zu erreichen. Von Vorurteilen beladene Ratschl&amp;auml;ge, das sie nichts taugten und mal anst&amp;auml;ndig arbeiten sollten, w&amp;uuml;rden nicht weiterhelfen. Wer so rede, m&amp;uuml;sse wissen, dass eine unbehandelte Alkoholkrankheit zum Tode f&amp;uuml;hre. Der Alkohol zerfresse die inneren Organe, die Menschen st&amp;uuml;rben an Leberzirrhose oder landeten in geschlossenen Anstalten. Die Qualen bei der Entgiftung seien unvorstellbar. Trockendelirien seien von Krampfanf&amp;auml;llen und Wahnvorstellungen begleitet: "Das sind Sachen, die sich keiner vorstellen kann", sagte Stabenow. "Wir reichen die Hand f&amp;uuml;r Hilfe zur Selbsthilfe", steht auf der Internetseite der freien Anti-Alkohol-Gruppe, deren Angeh&amp;ouml;rige w&amp;ouml;chentlich im Pfarrzentrum tagen, um sich gegenseitig zu unterst&amp;uuml;tzen. Geheimnisse habe dort keiner mehr vor dem anderen. Die acht Mitglieder h&amp;auml;tten aber eines erreicht, was sich viele alkoholkranke Menschen w&amp;uuml;nschten, n&amp;auml;mlich ihren Weg durch ein trockenes leben zu finden. Nicht selten k&amp;auml;men Angeh&amp;ouml;rige mit, um ihren Partnern zu helfen. In einem Fall h&amp;auml;tten zwei Menschen auf diese Weise sogar zueinander gefunden, sagte Stabenow. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von dem Suchtkrankenhelfer Joachim Hurtig gegr&amp;uuml;ndete Gruppe st&amp;uuml;tze sich in ihrer Arbeit auf die Ratschl&amp;auml;ge des st&amp;auml;dtischen Gesundheitsamts und sei neben den Anonymen Alkoholikern die Institution, die Betroffenen in Kastel und Kostheim ein Angebot mache. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbsthilfegruppe f&amp;uuml;r Alkoholiker im Internet &lt;br /&gt;
Vom 31.07.2008 von &lt;a href="http://www.main-spitze.de/region/objekt.php3?artikel_id=3373038&#xD;
"&gt;Wolfgang Wenzel&lt;/a&gt;</description>
      <pubDate>Thu, 31 Jul 2008 11:51:14 GMT</pubDate>
      <guid>http://pille.antville.org/stories/1821414/</guid>
      <dc:creator>pille</dc:creator>
      <dc:date>2008-07-31T11:51:14Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Anonyme Alkoholiker - die herzensguten Schafe</title>
      <link>http://pille.antville.org/stories/1800150/#1820272</link>
      <description>Was ist blo&amp;szlig; mit den Profikillern los? Fr&amp;uuml;her waren das immer hundsgemeine Kerle, doch in diesem Kinojahr &amp;#8211; siehe T&amp;ouml;dliche Versprechen und Br&amp;uuml;gge sehen . . . und sterben? &amp;#8211; &amp;uuml;berbieten sie einander im Buhlen um Sympathiepunkte. Dabei hat der Held von &amp;#8222;You Kill Me&amp;#8220; noch ein zweites Laster, das nichts Gutes verhei&amp;szlig;t. Er s&amp;auml;uft. Neuerdings in so rauen Mengen, dass er regelm&amp;auml;&amp;szlig;ig Auftr&amp;auml;ge vermasselt. Besorgt schickt ihn seine Firma, die Polenmafia von Buffalo, zum Entzug an die Westk&amp;uuml;ste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist zun&amp;auml;chst mal urkomisch, wie sich dieser b&amp;ouml;se Wolf (Ben Kingsley), dem man jederzeit ein mittleres Massaker zutraut, unter die herzensguten Schafe der Anonymen Alkoholiker mischt. Doch nach und nach bringt der Umgang mit normalem Volk &amp;#8211; speziell mit seiner frisch errungenen Liebschaft (Tea Leoni) &amp;#8211; die sanftm&amp;uuml;tige Seite des Killers zum Vorschein. Nur auf seinen Beruf l&amp;auml;sst er der Therapie zum Trotz nichts kommen &amp;#8211; und auch die neuen Bekannten zeigen sich davon eher fasziniert als angewidert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dem Independent-Film des Krimi-Routiniers John Dahl (&amp;#8222;Joyride&amp;#8220;) sollte man nicht zu viel erwarten. Die Handlung &amp;#8211; nebenbei geht es auch um einen Mafiakrieg &amp;#8211; pl&amp;auml;tschert praktisch ohne Suspense-Momente voran. Als Vehikel f&amp;uuml;r Ben Kingsley funktioniert er allerdings pr&amp;auml;chtig. Besser noch als die Wandlung von der Kanaille zum Kumpel gelingt dem Ex-&amp;#8222;Gandhi&amp;#8220; das skizzenhafte Portr&amp;auml;t eines Alkoholikers mit der ewigen Abfolge von Abstinenz, Absturz und Scham. Als Drama hat man so was zwar schon &amp;uuml;berzeugender gesehen. Im Gewand einer romantische Gangsterkom&amp;ouml;die bekommt die ernste Sache aber einen ganz eigent&amp;uuml;mlichen Reiz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von &lt;a href="http://tagblatt.de/kino/35680701"&gt;Klaus-Peter Eichele&lt;/a&gt;</description>
      <pubDate>Mon, 28 Jul 2008 05:42:46 GMT</pubDate>
      <guid>http://pille.antville.org/stories/1800150/#1820272</guid>
      <dc:creator>pille</dc:creator>
      <dc:date>2008-07-28T05:42:46Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Naomi Campbell schimpft über Model-Kolleginnen</title>
      <link>http://pille.antville.org/stories/1820267/</link>
      <description>Naomi Campbell behauptet, dass die meisten gegenw&amp;auml;rtigen Models die Bezeichung 'Super' nicht verdienen. Die 38-J&amp;auml;hrige l&amp;auml;sst den jungen Stars des Catwalk, wie Lily Cole oder Agyness Deyn, ausrichten, sie h&amp;auml;tten sich erst noch zu beweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
"Models m&amp;uuml;ssen sich ihre Sporen verdienen - ich finde nur, dass der Begriff etwas zu lose gebraucht wird. Dass Kate Moss ein Supermodel ist, ist offensichtlich, aber nach Gisele Bundchen kam meiner Meinung nach keines mehr", so die Laufsteg-Ikone.&lt;br /&gt;
Campbell organisiert momentan die 'Fashion For Relief' Wohlt&amp;auml;tigkeitsshow, betont aber, dass sie ihre enge Freundin Kate Moss nicht bitten werde, teilzunehmen. Sie erkl&amp;auml;rte: "Kate ist seit Jahren nicht mehr auf dem Catwalk gelaufen. Sie mochte die Shows nie besonders, also werde ich sie diesmal nicht dr&amp;auml;ngen."&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Model zog auch &amp;uuml;ber Kabbalah her, den mystischen j&amp;uuml;dischen Glauben, dem unter anderem Madonna und Demi Moore anh&amp;auml;ngen, und verglich ihn mit den anonymen Alkoholikern: "Ich wusste &amp;uuml;ber Kabbalah Bescheid, bevor sich Madonna damit befasst hat. Kabbalah ist keine Religion - es ist ein Programm."&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
"Ich lasse mich nicht gerne von so etwas abh&amp;auml;ngig machen. Es erinnert mich an die anonymen Alkoholiker, nur mit anderen Worten. Sie haben dieselben Prinzipien. Wir suchen alle nach Positivem in unserem Leben und streben nach dem Licht, aber ich glaube halt an Gott. Ich bin religi&amp;ouml;s. Ich bete an den meisten Tagen und ziehe mein Ding durch. Aber jedem seine Sache", hob Nami hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href="http://www.monstersandcritics.de/artikel/200830/article_93649.php/Naomi-Campbell-schimpft-%C3%BCber-Model-Kolleginnen&#xD;
"&gt;(C) BANG Media International&lt;/a&gt;</description>
      <pubDate>Mon, 28 Jul 2008 05:33:30 GMT</pubDate>
      <guid>http://pille.antville.org/stories/1820267/</guid>
      <dc:creator>pille</dc:creator>
      <dc:date>2008-07-28T05:33:30Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Parkstübchen: Plan liegt parat</title>
      <link>http://pille.antville.org/stories/1817552/</link>
      <description>&lt;img title="" height="177" src="http://www.antville.org/static/pille/images/Parkst%c3%bcbchen.jpg" border="0" alt="" width="240" /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nettetal. Der Pavillon im Kanzlerpark zwischen evangelischer und katholischer Kirche - besser bekannt als Parkst&amp;uuml;bchen - muss saniert werden. Nach der &amp;ouml;rtlichen CDU schlug in der vergangenen Woche auch der Verkehrs- und Versch&amp;ouml;nerungsverein (VVV) harte T&amp;ouml;ne gegen&amp;uuml;ber der Stadtverwaltung an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
VVV-Vorsitzender Peter Beyen unterstellte dem Ersten Beigeordneten Armin Sch&amp;ouml;nfelder einen &amp;#8222;Eiertanz&amp;#8220;. Bis zum Herbst wollte der VVV der Politik Zeit geben, sich f&amp;uuml;r den Erhalt der Seniorenbegegnungsst&amp;auml;tte einzusetzen. &lt;br /&gt;
Angesichts solcher Forderungen legte die Verwaltung jetzt ihre Pl&amp;auml;ne f&amp;uuml;r das Parkst&amp;uuml;bchen offen: Darin versichern die beiden Beigeordneten Susanne Fritzsche (Betriebsleiterin NetteBetrieb) und Armin Sch&amp;ouml;nfelder, dass sie &amp;#8222;einen festen Fahrplan f&amp;uuml;r das Parkst&amp;uuml;bchen vor Augen hatten und haben&amp;#8220;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angesichts enormer Sanierungskosten f&amp;uuml;r Fenster, Dach, Sockel, Heizung, W&amp;auml;rmed&amp;auml;mmung, Windfang, barrierefreie Sanit&amp;auml;reinrichtung und eventuellen Anbau eines VVV-B&amp;uuml;ros pr&amp;uuml;fte die Stadt auch einen Neubau an gleicher Stelle: Denn der im Jahr 2006 bekannt gewordene Betrag von &amp;uuml;ber 100.000 Euro musste aufgrund von Fehlberechnungen deutlich nach oben korrigiert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Parallel zu diesen &amp;Uuml;berlegungen gab die Politik die Erarbeitung eines Rahmenkonzepts f&amp;uuml;r die zuk&amp;uuml;nftige Seniorenarbeit in Auftrag. Wesentlicher Bestandteil des Konzeptes ist der k&amp;uuml;nftige Raumbedarf - etwa f&amp;uuml;r eine Gruppe Hochaltriger sowie einer Gruppe junger, aktiver Senioren. Das entsprechende Rahmenkonzept wurde bereits beschlossen. Fr&amp;uuml;hestens im Oktober wird das Thema weiter beraten. Erst dann k&amp;ouml;nnen Aussagen zur r&amp;auml;umlichen Situation der Seniorenbegegnungsst&amp;auml;tte gemacht werden. &lt;br /&gt;
Unabh&amp;auml;ngig davon konnte die Technische Beigeordnete Fritzsche mit der Bezirksregierung Verhandlungen &amp;uuml;ber ein neues Landesf&amp;ouml;rderungsprogramm f&amp;uuml;r die Sanierungsarbeiten f&amp;uuml;hren. Sollte die Bezirksregierung 30 Prozent der Sanierungskosten &amp;uuml;bernehmen, w&amp;uuml;rde das eine Bauma&amp;szlig;nahme im Jahr 2009 m&amp;ouml;glich machen - vorausgesetzt der Rat stellt die verbleibenden Kosten im Wirtschaftsplan des NetteBetriebes ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August werden Gespr&amp;auml;che mit dem Tr&amp;auml;ger (evangelische Kirchengemeinde) &amp;uuml;ber die Ausrichtung der Arbeit und somit &amp;uuml;ber die Anforderungen an die R&amp;auml;umlichkeiten gef&amp;uuml;hrt. Der Wirtschaftsplan des NetteBetriebes soll im Sp&amp;auml;therbst im Ausschuss und im Dezember im Rat beraten und beschlossen werden, so dass nach der Bereitstellung der Mittel im Fr&amp;uuml;hjahr 2009 mit den Sanierungs- und Bauma&amp;szlig;nahmen begonnen werden k&amp;ouml;nnte. &amp;#8222;Im Winter 2009 sollten dann die Bauarbeiten fertig gestellt sein&amp;#8220;, so die Einsch&amp;auml;tzung von Baudezernentin Susanne Fritzsche. &lt;br /&gt;
Scheitere der F&amp;ouml;rderantrag, m&amp;uuml;sse die Politik vor dem Hintergrund wirtschaftlicher und st&amp;auml;dtebaulicher Aspekte einen Neu- oder Umbau nochmals pr&amp;uuml;fen. Ob die Gruppen (Senioren, Schachclub, Anonyme Alkoholiker, Multiple-Sklerose-Selbsthilfegruppe und der M&amp;auml;nnerkreis) in der &amp;Uuml;bergangszeit ins Gemeindehaus ausweichen, m&amp;uuml;ssten Stadt und Kirche noch kl&amp;auml;ren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href="http://www.grenzlandnachrichten.de/index.php?id=43&amp;amp;tx_ttnews%5Btt_news%5D=3264&amp;amp;tx_ttnews%5BbackPid%5D=61&amp;amp;cHash=b088083850"&gt;&lt;br /&gt;
DANIELA VEUGELERS&lt;/a&gt;</description>
      <pubDate>Fri, 18 Jul 2008 09:04:38 GMT</pubDate>
      <guid>http://pille.antville.org/stories/1817552/</guid>
      <dc:creator>pille</dc:creator>
      <dc:date>2008-07-18T09:04:38Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Das kann es nicht gewesen sein</title>
      <link>http://pille.antville.org/stories/1816568/</link>
      <description>Anna Sommers*Name ge&amp;auml;ndert* Leben geriet v&amp;ouml;llig aus der Bahn - Nach jahrelanger Odyssee Hilfe gefunden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von &lt;a href="http://www.stz-online.de/nachrichten/thueringen/seite3thueringenstz/art2448,826916"&gt;&lt;br /&gt;
Marie-Luise Neumann&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schweina &amp;#8211; Dass sie ganz unten war, merkt man der quirligen Frau mit den wachen Augen nicht an. Entspannt sitzt sie in ihrem Ohrensessel. Das Zimmer ist sonnengelb gestrichen, an den W&amp;auml;nden h&amp;auml;ngen viele Familienfotos. Zwei M&amp;auml;dchen lachen aus unterschiedlichen Perspektiven in die Kamera. Doch die Idylle tr&amp;uuml;gt. Das Zimmer geh&amp;ouml;rt nicht zu einem schmucken Einfamilienhaus am Stadtrand. Das Zimmer ist Teil des Trainingswohnens im sozialtherapeutischen Zentrum f&amp;uuml;r suchtkranke Menschen in Schweina. Hier lebt Anna Sommer* seit einem Jahr. Die 48-J&amp;auml;hrige ist Alkoholikerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass sie einmal in einem Heim f&amp;uuml;r schwerstsuchtkranke Menschen leben w&amp;uuml;rde, h&amp;auml;tte sie wohl nicht mal im Traum gedacht. Damals, als alles scheinbar nach Plan lief: Das Studium zur Berufsschullehrerin, die Heirat nach Potsdam und die Geburt der beiden T&amp;ouml;chter. Nach dem politischen Umbruch 1989 dann der berufliche Aufstieg: Arbeit f&amp;uuml;r das Brandenburger Sozialministerium und sp&amp;auml;ter f&amp;uuml;r den parit&amp;auml;tischen Wohlfahrtsverband. Aufstieg zur Referentin der Gesch&amp;auml;ftsleitung. Auch in der sp&amp;auml;rlichen Freizeit g&amp;ouml;nnt sich Anna Sommer keine Ruhe &amp;#8211; gr&amp;uuml;ndet unter anderem die Gr&amp;uuml;nen in Brandenburg mit. &amp;#8222;Das war eine superspannende Zeit&amp;#8220;, erinnert sie sich. Eine spannende Zeit, in der es auch immer wieder Anl&amp;auml;sse f&amp;uuml;r ein Glas Sekt gab. Getrunken habe sie damals &amp;#8222;wie jeder andere auch&amp;#8220;. Am Abend mal ein Glas Wein, am Wochenende etwas mehr. Dann irgendwann g&amp;ouml;nnt sich Anna Sommer t&amp;auml;glich nach Feierabend zwei Gl&amp;auml;ser Wein. &amp;#8222;Als Absacker und, um mich nach einem anstrengenden Tag auf die Kinder konzentrieren zu k&amp;ouml;nnen.&amp;#8220; Kontinuierlich steigert sie die Alkoholmenge &amp;#8211; bis eine Flasche schlie&amp;szlig;lich nur noch f&amp;uuml;r einen Abend reicht. Gut geschlafen habe sie in dieser Zeit und den Alltag noch ohne Probleme meistern k&amp;ouml;nnen. &amp;#8222;Ich dachte damals, ich bin ein gl&amp;uuml;cklicher Mensch.&amp;#8220; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst im R&amp;uuml;ckblick werden ihr bestimmte Verhaltensweisen als erste Anzeichen der Sucht bewusst. So zum Beispiel der st&amp;auml;ndige Wechsel der Einkaufsm&amp;auml;rkte, damit niemand wei&amp;szlig;, wie oft pro Woche sie wie viele Flaschen mit nach Haus nimmt. Oder die &amp;uuml;bervollen Einkaufswagen, in denen die Weinflaschen nicht auffallen. &amp;#8222;Ich hatte tonnenweise Chips zu Hause.&amp;#8220; Weder Anna Sommer selbst noch ihr Umfeld nehmen Ansto&amp;szlig; an dem regelm&amp;auml;&amp;szlig;igen Alkoholkonsum. &amp;#8222;Ich habe das damals nicht als problematisch empfunden&amp;#8220;, sagt die heute 48-J&amp;auml;hrige. &lt;br /&gt;
Bis zu dem Tag, an dem sie v&amp;ouml;llig kopflos und panisch eine wichtige Sitzung verl&amp;auml;sst und ziellos auf die Stra&amp;szlig;e rennt. &amp;#8222;Ich wollte nur noch weg und meine Ruhe haben.&amp;#8220; Danach geht es bergab. Kurz darauf f&amp;auml;hrt Anna Sommer mit etlichen Flaschen Alkohol und &amp;#8222;allen Tabletten, die ich im Medizinschrank finden konnte&amp;#8220;, in ein entlegenes Waldst&amp;uuml;ck und versucht sich umzubringen. Der erste von mehreren Suizidversuchen in den folgenden Jahren. Nach drei Tagen wacht sie wieder auf und f&amp;auml;hrt nach Hause. Wenig sp&amp;auml;ter, es ist das Jahr 1994, wird die junge Frau zum ersten Mal in die Psychiatrie eingewiesen. Geholfen hat es ihr nicht. Kurz nach der Entlassung beginnt sie erneut zu trinken, muss zur Entgiftung und verliert ihre Arbeitsstelle. &amp;#8222;Da war ich aber gar nicht so b&amp;ouml;se drum &amp;#8211; ich hatte ja die Kinder.&amp;#8220; Doch die erhoffte Harmonie zu Hause verkehrt sich ins Gegenteil. Die Ehe ger&amp;auml;t in eine schwere Krise. 1997 packt Anna Sommer ihre Koffer und zieht in ihre Geburtsstadt Eisenach. Da hat sie gerade eine Langzeittherapie in einem Frauenzentrum in Hessen hinter sich. Die j&amp;uuml;ngere Tochter holt sie wenig sp&amp;auml;ter nach. &amp;#8222;Das &amp;uuml;berlegt man sich gut, ob man die Kinder zu einer arbeitslosen S&amp;auml;ufermutter holt&amp;#8220;, erinnert sie sich. Der Ehemann arbeitet inzwischen als Schulleiter an einem Potsdamer Gymnasium. Er erreicht, dass die Tochter 2001 schlie&amp;szlig;lich zu ihm zur&amp;uuml;ckkehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem Treffen der anonymen Alkoholiker in Eisenach lernt Anna Sommer einen neuen Partner kennen. Auf Wochen und Monate, in denen sie trocken ist, folgen Zeiten, in denen der triste Alltag mit mehreren Flaschen Rotwein t&amp;auml;glich bet&amp;auml;ubt wird. Als auch diese Beziehung 2004 zerbricht, verliert sie endg&amp;uuml;ltig den Halt, wird regelm&amp;auml;&amp;szlig;ig zur Entgiftung ins Krankenhaus eingeliefert. Hinzu kommen Schulden, die ihr der Ex-Freund hinterlassen hat. &amp;#8222;Ich hatte keinen Lebenswillen mehr&amp;#8220;, sagt sie und: &amp;#8222;H&amp;auml;tte ich meine Mutter nicht gehabt, w&amp;auml;re ich schon l&amp;auml;ngst tot.&amp;#8220; Regelm&amp;auml;&amp;szlig;ig habe sie in dieser Zeit versucht, sich vor den Zug zu werfen. Das Tragische sei gewesen, &amp;#8222;dass ich f&amp;uuml;r eine Alkoholikerin immer noch zu gut aussah und auch noch gut reden konnte.&amp;#8220; Als sie einen gesetzlichen Betreuer und Rente beantragt, will man ihr in den zust&amp;auml;ndigen Beh&amp;ouml;rden anf&amp;auml;nglich kaum glauben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der bewilligte Betreuer vermittelt Anna Sommer dann aber einen Platz in einem Altenheim im Harz mit zwei geschlossenen Stationen f&amp;uuml;r psychisch- und alkoholkranke Menschen. &amp;#8222;Dort angekommen, habe ich erst einmal begriffen, wo ich bin &amp;#8211; ganz unten&amp;#8220;, beschreibt sie ihre Eindr&amp;uuml;cke. Von Januar 2005 bis Dezember 2006 lebt sie ohne Privatsph&amp;auml;re auf engstem Raum mit schwerst Demenzkranken. Vom Pflegepersonal f&amp;uuml;hlt sie sich &amp;#8222;wie der letzte Abschaum&amp;#8220; behandelt. F&amp;uuml;r einen Fluchtversuch erh&amp;auml;lt sie drei Monate Ausgangsverbot. Erstmals bekommt sie hier jedoch Antidepressiva verschrieben &amp;#8211; eine endogene Depression wird diagnostiziert. Eine Erkrankung, deren Symptome sie jahrelang durch den Alkohol zu lindern versuchte, erf&amp;auml;hrt sie sp&amp;auml;ter. Die Medikamente schlagen nach einigen Monaten an. &amp;#8222;Nee, Sommer, das kann es noch nicht gewesen sein&amp;#8220;, habe sie sich gesagt. &amp;#8222;Ich wollte nicht mehr sterben, wusste aber auch nicht, wie ich leben soll.&amp;#8220; &lt;br /&gt;
Sie beginnt sich zu informieren und findet das sozialtherapeutische Zentrum f&amp;uuml;r suchtkranke Menschen &amp;#8222;Noah&amp;#8220; in Schweina, das von den Christliche Wohnst&amp;auml;tten Schmalkalden GmbH gef&amp;uuml;hrt wird. In dessen Wohnheim lebt Anna Sommer nun seit einem Jahr. Ende April hat sie ein Zimmer im Trainingswohnen bezogen. Hier werden die Suchtkranken in Wohngemeinschaften auf den Alltag au&amp;szlig;erhalb der Einrichtung vorbereitet. Zwei R&amp;uuml;ckf&amp;auml;lle hatte die 48-J&amp;auml;hrige, die sie jedoch mit Hilfe der Therapeuten im Haus Noah f&amp;uuml;r sich und ihr zuk&amp;uuml;nftiges Leben gut bearbeiten konnte. Der letzte war Anfang April. Doch sie ist zuversichtlich, die Sucht dauerhaft in den Griff zu bekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Jahr in Schweina habe sie ver&amp;auml;ndert, sagt Anna Sommer. Sie hat wieder Freude am Leben gefunden, engagiert sich aktiv im Heimbeirat und Qualit&amp;auml;tszirkel des Hauses. Dazu beigetragen habe, &amp;#8222;dass man hier als Mensch geachtet wird&amp;#8220;. Ab September will sie einen weiteren Schritt zur&amp;uuml;ck ins Leben gehen. &lt;br /&gt;
Dann beginnt sie ein Praktikum bei der Suchtkrankenhilfe in Schmalkalden. Das n&amp;auml;chste Ziel ist eine eigene Wohnung im Fr&amp;uuml;hjahr 2009. Das darauffolgende Weihnachten, so ihr Wunsch, wird sie dann endlich wieder zusammen mit ihren T&amp;ouml;chtern feiern k&amp;ouml;nnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ressort Th&amp;uuml;ringen / Erschienen am 15.07.2008</description>
      <pubDate>Tue, 15 Jul 2008 13:56:31 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>pille</dc:creator>
      <dc:date>2008-07-15T13:56:31Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Beratungsstellen in Berlin</title>
      <link>http://pille.antville.org/stories/1815277/</link>
      <description>ENTW&amp;Ouml;HNUNG &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Station&amp;auml;r: In Berlin gibt es drei Kliniken, die eine station&amp;auml;re Entw&amp;ouml;hnungseinrichtung f&amp;uuml;r Alkohol- oder Tablettenabh&amp;auml;ngige betreiben: das Vivantes Klinikum Auguste Viktoria, das St. Joseph- Krankenhaus Wei&amp;szlig;ensee und der Tannenhof Verein. Ambulant: Verf&amp;uuml;gt ein trockener Alkoholiker &amp;uuml;ber eine stabiles Umfeld und ist die R&amp;uuml;ckfallgefahr relativ gering, kann eine Entw&amp;ouml;hnung auch ambulant durchgef&amp;uuml;hrt werden. Um einen Platz zu erhalten, m&amp;uuml;ssen sich die Patienten um einen Aufnahmeantrag k&amp;uuml;mmern und die Finanzierung sichern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer stellt den Antrag? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;Auml;rzte in den Kliniken sowie die Sucht- und Drogenberatungsstellen des jeweiligen Bezirks. Der Hausarzt kann den Antrag nicht stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer &amp;uuml;bernimmt die &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kosten? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders als die Entgiftung, f&amp;uuml;r die die Krankenkassen aufkommen, seit Sucht im Jahre 1968 als Krankheit definiert wurde, zahlt eine Entw&amp;ouml;hnung die Rentenversicherung. Bei Rentnern zahlt die Krankenkasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ENTZUG &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ambulant:Die Klinik f&amp;uuml;r Psychiatrie an der Charit&amp;eacute; Mitte bietet Alkoholikern die M&amp;ouml;glichkeit des ambulanten Entzugs. Auf diese Weise behalten sie ihr h&amp;auml;usliches und soziales Umfeld. Weitere Informationen zur ambulanten Alkoholsprechstunde unter 030 / 450 61 71 23.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
INFOS &amp;amp; HILFE &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Bezirk hat eine Beratungsstelle f&amp;uuml;r Alkoholabh&amp;auml;ngige und andere Suchtkranke. Die Adresse erf&amp;auml;hrt man im B&amp;uuml;rgeramt. Eine aktuelle Liste von Beratungsstellen und Selbsthilfegruppen kann man bei der Fachstelle f&amp;uuml;r Suchtpr&amp;auml;vention im Land Berlin bestellen: Mainzer Stra&amp;szlig;e 23, 10247 Berlin, Telefon: 030 / 29 35 26 15.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Anlaufstelle ist die Landesstelle f&amp;uuml;r Suchtfragen e.V., Gierkezeile 39, 10585 Berlin, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Telefon: 030 / 34 38 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
91 60, Internet: www.landesstelle-berlin.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Beratungs- und Hilfetelefon des Berliner Krisendienstes ist t&amp;auml;glich 24 Stunden unter der Nummer 030 / 390 63 -10, -20, -30 bis -90 zu erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anonyme Alkoholiker &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbsthilfegruppen wie die Anonymen Alkoholiker haben sich als Erfolgsmodell erwiesen. &amp;#8222;Suchtkranke brauchen das Gespr&amp;auml;ch &amp;#8211; nicht nur mit Fach&amp;auml;rzten und Psychologen, sondern mit anderen Abh&amp;auml;ngigen, die dieselben Erfahrungen gemacht haben&amp;#8220;, sagt Thomas Reuter von der Landesstelle f&amp;uuml;r Suchtfragen. Sie brauchen den Austausch und die st&amp;auml;ndige Erinnerung an die Abstinenz. Es finden auch Onlinemeetings statt unter www.anonyme-alkoholiker.de. Erste Informationen erh&amp;auml;lt man unter 030 / 453 71 33.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbsthilfe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Internet-Datenbank der zentralen Berliner Informationsstelle SEKIS kann man nach Selbsthilfeinitiativen im Bezirk suchen: www.sekis.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der katholische Selbsthilfeverband &amp;#8222;Kreuzbund&amp;#8220; bietet Suchtkranken und Angeh&amp;ouml;rigen Hilfe. In Berlin hat der Verband rund 200 Selbsthilfegruppen mit w&amp;ouml;chentlich insgesamt 1700 Teilnehmern. Informationen unter Telefon 02381 / 67 27 20 oder im Internet unter www.kreuzbund.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
F&amp;uuml;r Eltern und Kinder: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besorgte Eltern k&amp;ouml;nnen sich rund um die Uhr unter 030 / 19237an den Drogennotruf wenden oder unter 030 / 25 75 97 29 an die Elternkreise drogenabh&amp;auml;ngiger Jugendlicher. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Portal www.bist-du-staerker-als-alkohol.de richtet sich speziell an Kinder und Jugendliche. mho/lwi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href="http://www.tagesspiegel.de/zeitung/Sonderthemen;art893,2569806"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 11.07.2008)&lt;/a&gt;</description>
      <pubDate>Fri, 11 Jul 2008 07:12:13 GMT</pubDate>
      <guid>http://pille.antville.org/stories/1815277/</guid>
      <dc:creator>pille</dc:creator>
      <dc:date>2008-07-11T07:12:13Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Verbale Watsche für Reporter</title>
      <link>http://pille.antville.org/stories/1814989/</link>
      <description>&lt;img title="" height="147" src="http://www.antville.org/static/pille/images/Eva%20Mendes.jpg" border="0" alt="" width="107" /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang Februar 2008 ging die Nachricht um die Welt, dass sich Hollywoods angesagteste Latina aus freien St&amp;uuml;cken in die Nobel-Entzugsklinik "Cirque Lodge" in Utah begeben h&amp;auml;tte, um dort "einige pers&amp;ouml;nliche Probleme mit der professionellen Hilfe von Au&amp;szlig;enstehenden aktiv zu bek&amp;auml;mpfen", wie Mendes' Pressesprecher damals mitteilte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer noch wird dar&amp;uuml;ber ger&amp;auml;tselt, was die 34-J&amp;auml;hrige damals bewogen haben mag, sich in die ber&amp;uuml;hmte Rehaklinik einweisen zu lassen. Die Spekulationen reichen von Alkoholproblem &amp;uuml;ber Burn-Out-Syndrom bis hin zu der Vermutung, Mendes h&amp;auml;tte vor Ort f&amp;uuml;r eine Rolle recherchiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da es ein journalistischer Coup w&amp;auml;re, die Wahrheit &amp;uuml;ber Evas Aufenthalt herauszufinden, hat ein Reporter des US-Magazins "Interview" versucht das Gespr&amp;auml;ch durch eine witzige Bemerkung auf dieses Thema zu lenken. &lt;br /&gt;
"Die Anonymen Alkoholiker werden sich wohl in die Nicht-Anonymen Alkoholiker umbenennen m&amp;uuml;ssen", meinte der Journalist, da es in Hollywood immer mehr Stars mit Problemen geben w&amp;uuml;rde. Obwohl die meisten Promis mit den Medien einen Kuschelkurs fahren nahm sich Eva Mendes daraufhin kein Blatt vor den Mund und sagte ihrem Interviewpartner geh&amp;ouml;rig die Meinung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
"&amp;Uuml;ber so etwas mache ich keine Scherze, viele Leute sterben an dem Zeug das sie nehmen. Mal ehrlich, ich finde es geschmacklos von Ihnen, dar&amp;uuml;ber Witze zu machen. "Der Versuch, Mendes den Grund f&amp;uuml;r ihren Cirque-Lodge-Aufenthalt zu entlocken war somit gr&amp;uuml;ndlich missgl&amp;uuml;ckt, denn Eva machte ihrem Unmut &amp;uuml;ber die Berichterstattung der Medien weiter Luft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
"&amp;Uuml;ber meinen Trip nach Cirque Lodge gibt es so viele L&amp;uuml;gen. Aber es ist mir egal was die Leute denken. V&amp;ouml;llig egal! Also werde ich weder best&amp;auml;tigen noch leugnen, dass ich wegen eines Suchtproblems dort gewesen bin. Ich bin stolz auf alle Menschen, die den Willen und die Furchtlosigkeit besitzen, sich ihren D&amp;auml;monen zu stellen, um wieder gesund zu werden. Es geht um Leben und Tod." &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href="http://www.seitenblicke.at/stars/starstories/tag/07082008/verbale-watsche-fuer-reporter/"&gt;&lt;br /&gt;
(dan/Foto:AP)&lt;/a&gt;</description>
      <pubDate>Thu, 10 Jul 2008 08:26:12 GMT</pubDate>
      <guid>http://pille.antville.org/stories/1814989/</guid>
      <dc:creator>pille</dc:creator>
      <dc:date>2008-07-10T08:26:12Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Ich bin kein Alkoholiker</title>
      <link>http://pille.antville.org/stories/1813593/</link>
      <description>Paul Torday l&amp;auml;sst einen erfolgreichen Softwareentwickler in Bordeaux ertrinken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn lesende Enddrei&amp;szlig;iger in diesen Wochen einen Ratschlag beherzigen sollten, dann ist es dieser: Blo&amp;szlig; nicht nachmachen! Enddrei&amp;szlig;iger - vor allem einsame Enddrei&amp;szlig;iger - mussten wir n&amp;auml;mlich lesen, haben einen fatalen Hang zum Alkohol. Also: Blo&amp;szlig; nicht soviel Sake zu sich nehmen wie die hinrei&amp;szlig;ende 38-j&amp;auml;hrige Tsukiko in Hiromi Kawakamis "Der Himmel ist blau, die Erde ist wei&amp;szlig;". Und schon gar nicht derart am Rotwein h&amp;auml;ngen wie der 38-j&amp;auml;hrige Mr. Wilberforce in Paul Tordays "Bordeaux". Dem begegnen wir, wie er - leicht schwankend, den Kopf in den Nacken, die Augen in den abendlichen Himmel gehoben - aus einem Taxi in ein Nobelrestaurant f&amp;auml;llt. Und da begeht er einen barbarischen Frevel, dem wir Romanfiguren normalerweise nicht durchgehen lassen w&amp;uuml;rden. Wilberforce n&amp;auml;mlich setzt sich schwer angetrunken und ein bisschen heruntergekommen aussehend, an den Tisch im leeren Lokal und bestellt eine Flasche des 1982er Chateau P&amp;eacute;trus zum Gegenwert von 3000 Pfund. Wilberforce gibt den Kenner, prahlt damit, welche P&amp;eacute;trus-Jahrg&amp;auml;nge er schon inhaliert habe, behauptet er h&amp;auml;tte einen Weinkeller im Norden mit hunderttausend Flaschen zum Gegenwert von einer Million Pfund. Er knabbert Fois gras beim Schl&amp;uuml;rfen und ein bisschen Lamm. Und auf einmal ist die Flasche leer. Wilberforce ordert eine zweite, die letzte ihrer Art, und f&amp;auml;ngt unmotiviert an zu singen ("Jesu, meine Freude"), weil er seine Frau Catherine im Raum w&amp;auml;hnt. Es wird nicht sein einziger Wahn bleiben im Verlauf dieser Geschichte. Kaum hat man ihn - die zweite Pulle hat er (unfassbar!) noch angefangen - ins Taxi komplimentiert und um mehr als 6000 Pfund erleichtert, f&amp;auml;llt er ins Koma. Was f&amp;uuml;r eine Verschwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wilberforce ist ein Wrack. Er ist 37, sieht aber mindestens doppelt so alt aus. Was vor allem daran liegt, dass er an schlechten Tagen drei, an guten Tagen viereinhalb Flaschen Wein zu sich nimmt. Sein Arzt gibt ihn auf. Sein K&amp;ouml;rper auch. Wilberforce - Motto: "So lange ich lebe, trinke ich, was ich kann" - hat aufgrund seinem fatalen Hang zum Bordeaux Krankheiten, die wirklich keiner haben will. Wernickes Enzephalopathie etwa (er bekommt seine Augen nicht mehr synchronisiert, wird apathisch und desorientiert). Nach gut achtzig Seiten wissen wir, dass Wilberforce finanziell komplett pleite und emotional komplett ausgeh&amp;ouml;hlt ist. Er wird von einem merkw&amp;uuml;rdigen Augenarzt heimgesucht, der ihn eine Tafel lesen l&amp;auml;sst mit der Aufschrift "DNIDMFDDWF" und w&amp;auml;hnt sich in Bogot&amp;aacute;, verfolgt von einem nach Verwesung riechenden Mann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie soll diese Geschichte blo&amp;szlig; weiter gehen? Paul Torday, bekannt seit seinem erzbritischen Deb&amp;uuml;t "Lachfischen im Jemen" - hat f&amp;uuml;r seinen "Roman in vier Jahrg&amp;auml;ngen" eine literarisch relativ riskante Antwort gefunden: r&amp;uuml;ckw&amp;auml;rts. So erleben wir den Abstieg des ehemals erfolgreichen Software-Entwicklers Francis Wilberforce vom Tiefpunkt 2006 bis zu seinem gl&amp;uuml;cklichen Beginn vier Jahre zuvor. In seinen eigenen Worten. Und einen unzuverl&amp;auml;ssigeren Erz&amp;auml;hler als diesen unfreien Menschen mit dem Nachnamen des gro&amp;szlig;en Sklavenbefreiers kann es eigentlich nicht geben. Er l&amp;uuml;gt sich und uns durch seine Geschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber er tut es auf eine faszinierend absto&amp;szlig;ende und reizvolle Weise. Es ist eine durch und durch britische Geschichte. Torday - erst Dozent f&amp;uuml;r englische Literatur am Pembroke College von Oxford, dann erfolgreicher Unternehmer, schlie&amp;szlig;lich im fortgeschrittenen Alter Schriftsteller - hat eine moderne Gruselgeschichte geschrieben, eine stark alkoholisierte, stark modernisierte Gothic novel voller Gespenster. Von den Verlockungen des Weins und den Folgen auf den Seelenhaushalt handelt "Bordeaux", von Gier und Durst, von britischer Oberschicht, britischen Obsessionen und britischen Herrenh&amp;auml;usern, in deren Kellern alles m&amp;ouml;glich ist, von Liebe und Kontrollverlust. Wir erfahren, dass "DNIDMFDDWF" f&amp;uuml;r "Die Nacht, in der meine Frau durch die Windschutzscheibe flog" steht, wie Wilberforce gebetsm&amp;uuml;hlenartig wiederholt, dass er kein Alkoholiker sei, sondern einer der Bordeaux' liebt wie andere Schmetterlinge. Wie dieser Experte f&amp;uuml;r Software-L&amp;ouml;sungen seine Software einfach nicht in den Griff bekommt. Und beginnen je mehr sich die Geschichte nach hinten hin aufhellt und leberschonender wird, zu ahnen, wie Francis Wilberforce wurde, der er am Anfang des Romans ist. Einer, der hektisch um eine leere Mitte kreist, die er geradezu zwanghaft f&amp;uuml;llen muss. Mit Zahlen, mit Arbeit, mit Wein. Ein menschliches Vakuum, das Torday sich auch h&amp;uuml;tet mit allzu viel &amp;uuml;berfl&amp;uuml;ssiger Psychologie zu f&amp;uuml;llen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und weil im Gegensatz zu Wilberforce unser seelisch-geistiges Koordinatensystem bombenfest in uns verankert ist, k&amp;ouml;nnen wir diesen sehr erhellenden, aber niemals nach Brosch&amp;uuml;re f&amp;uuml;r die Anonymen Alkoholiker riechenden Roman beruhigt zu Gem&amp;uuml;te f&amp;uuml;hren. Er mag nicht ganz den langen Abgang haben wie ein P&amp;eacute;trus, aber f&amp;uuml;r mehrere wohlig gruselige Abende mit Chateau Gloria oder einem Chateau Phelan-S&amp;eacute;gur reicht's allemal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
P. S.: Bevor sich jemand ernsthaft Sorgen um Paul Torday macht: Am Schluss gibt er zu, die Chateau Latour-Martillac, Rauzan-S&amp;eacute;gla, L'&amp;Eacute;glises-Clinet und vor allem P&amp;eacute;trus gar nie getrunken zu haben. Robert Parker - der schlechthinige Bordeaux-Experte - habe ihm ausgemalt, wie sie geschmeckt h&amp;auml;tten. Aber sollen wir das glauben?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paul Torday: Bordeaux. A. d. Engl. v. Thomas Stegers. Berlin Verlag, Berlin. 368 S., 19,90 Euro.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von &lt;a href="http://www.welt.de/welt_print/article2180643/Ich_bin_kein_Alkoholiker.html"&gt;&lt;br /&gt;
Elmar Krekeler,&lt;/a&gt; 5. Juli 2008,</description>
      <pubDate>Sun, 06 Jul 2008 06:40:14 GMT</pubDate>
      <guid>http://pille.antville.org/stories/1813593/</guid>
      <dc:creator>pille</dc:creator>
      <dc:date>2008-07-06T06:40:14Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>... Kunst gehört zum Lebensgefühl.</title>
      <link>http://pille.antville.org/stories/1813592/</link>
      <description>Oh ja, sammeln ist wie eine Sucht! Vor allem M&amp;auml;nner leiden daran, Frauen werfen leichter weg. F&amp;uuml;r Trinker gibt's ja die Anonymen Alkoholiker, so etwas sollte es im Grunde auch f&amp;uuml;r Sammler geben: die Anonymen Art-Collectors. Mick Flick w&amp;auml;re sicher auch ein Fall f&amp;uuml;r die AA-Collectors. Fr&amp;uuml;her war er der Lebemann, heute sammelt er nur noch. Aber es macht eben auch Spa&amp;szlig;, etwas zu finden, das niemand sonst besitzt oder je gesehen hat.&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausschnitt aus einem Interview mit Jean Pigozzi in der &lt;a href="http://www.morgenpost.de/printarchiv/leute/article653840/Carla_Bruni_kann_nicht_kochen.html"&gt;&lt;br /&gt;
Berliner Morgenpost&lt;/a&gt;</description>
      <pubDate>Sun, 06 Jul 2008 06:23:52 GMT</pubDate>
      <guid>http://pille.antville.org/stories/1813592/</guid>
      <dc:creator>pille</dc:creator>
      <dc:date>2008-07-06T06:23:52Z</dc:date>
    </item>
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