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    <title>* Anonyme Alkoholiker *  Berichte im Internet</title>
    <link>http://pille.antville.org/</link>
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    <language>de-AT</language>
    <pubDate>Thu, 28 Aug 2008 04:17:54 GMT</pubDate>
    <dc:date>2008-08-28T04:17:54Z</dc:date>
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    <item>
      <title>AA</title>
      <link>http://pille.antville.org/stories/1828420/#1829530</link>
      <description>Die anonymen Alkoholiker sind schon eine feine Sache. Wer soweit ist, zu einem Treffen zu gehen, hat schon eine Menge geschafft... und um so mehr, wenn er wirklich dabei bleibt... und trocken bleibt.&lt;br /&gt;
Vor DIESEN Alkoholikern habe ich Respekt!</description>
      <pubDate>Wed, 27 Aug 2008 10:45:45 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>medizynicus</dc:creator>
      <dc:date>2008-08-27T10:45:45Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <link>http://pille.antville.org/stories/1828420/#1828423</link>
      <description>07.10.&lt;br /&gt;
Ich bemerke, wie ich meine Gef&amp;uuml;hle der AA-Gemeinschaft gegen&amp;uuml;ber mehr und mehr ver&amp;auml;ndere. Ich freue mich sogar auf die inzwischen bekannten Gesichter und frage mich, wie es ihnen wohl nach einer Woche so geht.&lt;br /&gt;
Im AA-Sprachgebrauch hei&amp;szlig;t es als Synonym zu den Meetings: &amp;#8220;man trifft sich an den&amp;nbsp; Tischen&amp;#8220;. Wir sitzen tats&amp;auml;chlich um einen riesigen gro&amp;szlig;en Tisch, und erst letztlich ist mir so richtig aufgegangen, was dieser Tisch ausstrahlt. Er ist im Rahmen der M&amp;ouml;glichkeiten liebevoll eingedeckt, es gibt neben Getr&amp;auml;nken auch immer Naschereien, Blumenschmuck und Kerzenlicht, Bl&amp;ouml;ckchen f&amp;uuml;r eigene Notizen und Literatur. Das alles dr&amp;uuml;ckt soviel Zuwendung aus, denn alles ist von Mitgliedern pers&amp;ouml;nlich beigesteuert worden und zeigt mir: &amp;#8222;Wir wollen dir helfen, dass du dich auch ohne Alkohol wohl f&amp;uuml;hlen kannst.&amp;#8220;&lt;br /&gt;
Dazu kam im heutigen Meeting ein f&amp;uuml;r mich wichtiger Gedankenansatz: Ich muss auch selber daf&amp;uuml;r sorgen, dass ich mich wohl f&amp;uuml;hle, ich muss erkennen, was mich negativ beeinflusst, und meine schlechten Gef&amp;uuml;hle in positive umwandeln. Mit dem so erlangten inneren Frieden brauche ich keinen Alkohol!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.10.&lt;br /&gt;
Ich bin froh, nach wie vor enthaltsam sein zu k&amp;ouml;nnen. Erstaunlicherweise empfinde&amp;nbsp; ich fast gar kein Verlangen mehr nach Alkohol. So kam dann gestern Abend auch ein Anflug von Gedanke, ich m&amp;uuml;sse ja nicht unbedingt zum Meeting gehen, da es mir ja gut geht. Den Gedanken schob ich schnell beiseite und raffte mich auf. &lt;br /&gt;
Seltsamerweise wurde gerade gestern dieses Thema von jemandem, der schon jahrelang regelm&amp;auml;&amp;szlig;ig zu den Treffen geht, angesprochen.&lt;br /&gt;
Es ist ausgesprochen hilfreich, sich immer wieder regelm&amp;auml;&amp;szlig;ig mit anderen Betroffenen zu dem Thema Alkoholkrankheit auszutauschen, damit nicht aus eigener Fehleinsch&amp;auml;tzung der gewonnenen Stabilit&amp;auml;t und aus Leichtsinn ein R&amp;uuml;ckfall entsteht. Davor habe ich besonders viel Angst.&amp;nbsp; Denn auch fr&amp;uuml;her gelang es mir ohne Gruppe, l&amp;auml;ngere Zeit ohne Alkohol zurecht zu kommen, was danach immer in noch st&amp;auml;rkerem Suchtverhalten endete.&lt;br /&gt;
Ich bin recht sicher, mit Hilfe der regelm&amp;auml;&amp;szlig;igen&amp;nbsp; AA-Besuche endlich eine dauerhafte Bek&amp;auml;mpfung meiner Sucht erzielen zu k&amp;ouml;nnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.10.04&lt;br /&gt;
Obwohl ich noch nicht so lange zu den AA-Meetings gehe, konnte ich doch heute schon aus eigener &amp;Uuml;berzeugung einem &amp;#8222;Neuen&amp;#8220; Mut machen, mit Hilfe von AA seine Sucht zu bek&amp;auml;mpfen. &lt;br /&gt;
Jeder geht dabei ja seinen eigenen pers&amp;ouml;nlichen Weg und doch gibt es Leits&amp;auml;tze bei AA, an denen eine Orientierung lohnt.&lt;br /&gt;
Ich selbst habe offensichtlich einen eisernen Willen zum Durchhalten entwickelt, aber f&amp;uuml;r viele ist anf&amp;auml;nglich die Reduzierung des eigenen Vorsatzes darauf, auf den Alkohol nur f&amp;uuml;r den heutigen Tag, also f&amp;uuml;r 24 Stunden, zu verzichten, hilfreich. Anstatt dem Alkohol f&amp;uuml;r alle Zeiten abzuschw&amp;ouml;ren oder sich Sorgen zu machen, ob man morgen auch noch trocken bleiben kann, konzentrieren sich Alkoholiker bei AA darauf, jetzt und heute nicht zu trinken.&lt;br /&gt;
Es hei&amp;szlig;t: &amp;#8222;Lass in den n&amp;auml;chsten 24 Stunden das erste Glas stehen&amp;#8220;, was dann ja automatisch bedeutet, dass es auch kein zweites oder drittes gibt!&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;
Man hatte mir auch empfohlen, f&amp;uuml;r einen Zeitraum von 90 Tagen regelm&amp;auml;&amp;szlig;ig und&amp;nbsp; m&amp;ouml;glichst t&amp;auml;glich in AA-Meetings zu gehen, um mit anderen trockenen Alkoholikern in Verbindung zu bleiben und so immer im Zeitfenster von 24 Stunden zu denken. Mir pers&amp;ouml;nlich reicht ein w&amp;ouml;chentlicher Besuch, aber ich denke, bei extremen Alkohol- und Entzugsproblemen ist der t&amp;auml;gliche Besuch &amp;auml;u&amp;szlig;erst sinnvoll.&lt;br /&gt;
F&amp;uuml;r mich war es anf&amp;auml;nglich nicht vorstellbar, f&amp;uuml;r den Rest meines Lebens auf Alkohol zu verzichten, jetzt ist dieser Gedanke gar nicht mehr so abwegig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.11.04&lt;br /&gt;
Heute bin ich seit langer Zeit endlich wieder zum AA-Meeting gegangen, es war mir leider aus verschiedenen Gr&amp;uuml;nden nicht fr&amp;uuml;her m&amp;ouml;glich. Ich f&amp;uuml;hle aber, wie wichtig es mir ist, den Anschluss an das Thema und an die Gruppe nicht zu verlieren.&lt;br /&gt;
Heute ging es um das Thema, wie man als trockener Alkoholiker mit normal trinkenden Partnern und Freunden umgehen kann, und ob es dauerhaft m&amp;ouml;glich ist, ohne R&amp;uuml;ckfallgefahr Alkohol im eigenen Haushalt, z.b. f&amp;uuml;r G&amp;auml;ste, zu haben. Mein Beitrag dazu, dass dieses mir pers&amp;ouml;nlich kein Problem bereitet, l&amp;ouml;ste gro&amp;szlig;en Widerspruch in den folgenden Wortmeldungen anderer AA-Freunde aus. Sie warnten aus eigener Erfahrung eindringlich vor dieser unn&amp;ouml;tigen Versuchung und verwiesen auch zus&amp;auml;tzlich auf R&amp;uuml;ckfallausl&amp;ouml;ser durch versteckten Alkohol in S&amp;uuml;&amp;szlig;igkeiten und So&amp;szlig;en. All diese Dinge sollen strikt aus dem direkten Umfeld eines Alkoholikers verschwinden.&lt;br /&gt;
Ich bin nun etwas verunsichert, ob ich mich vielleicht auf d&amp;uuml;nnem Eis bewege, aber ich f&amp;uuml;hle mich derzeit stark genug, allen Versuchungen, die es tats&amp;auml;chlich in meinem Umfeld gibt, locker zu widerstehen.&lt;br /&gt;
Mitgenommen aus diesem Appell habe ich aber f&amp;uuml;r mich wiederum, dass ich mir immer wieder meine Sucht vor Augen halten muss, um nicht in diese Fallen zu tappen.</description>
      <pubDate>Sat, 23 Aug 2008 11:45:00 GMT</pubDate>
      <guid>http://pille.antville.org/stories/1828420/#1828423</guid>
      <dc:creator>pille</dc:creator>
      <dc:date>2008-08-23T11:45:00Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <link>http://pille.antville.org/stories/1828420/#1828422</link>
      <description>6.07&lt;br /&gt;
Bin nach wie vor enthaltsam, denke manchmal an Alkohol und wie sch&amp;ouml;n es w&amp;auml;re, mir damit wieder ein Leichtigkeitsgef&amp;uuml;hl zu verschaffen. Ich bin aber eisern, halte mir immer wieder den erschreckenden Eindruck des ersten AA-Gruppenbesuchs vor Augen. Habe mich aber noch nicht wieder zum Meeting getraut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.07.&lt;br /&gt;
Habe so recht keine Idee f&amp;uuml;r mein Hobby hinbekommen. Es kam Frust auf und es keimte kurz der Wunsch auf, Alkohol zu trinken. Dar&amp;uuml;ber habe ich mich dann auch wieder ge&amp;auml;rgert. Hatte etwas schlechte Laune.&lt;br /&gt;
Ich habe Stress, alles was ich mir vorgenommen habe, auf die Reihe zu kriegen. Mir liegt der n&amp;auml;chste noch nicht erledigte Besuch der AA Gruppe im Magen. Nicht weil ich nicht will, sondern jetzt, weil ich es zeitlich nicht so gut organisieren kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
09.08.&lt;br /&gt;
Die erste Besch&amp;auml;ftigung mit der Definition von Suchtphasen hat mir aufgezeigt, dass ich wohl gerade auf der Kippe zur richtigen Alkoholkrankheit gestanden habe. Das hat mich einerseits erleichtert, andererseits auch erschreckt, weil ich so kurz davor war, in die totale Abh&amp;auml;ngigkeit zu geraten. Umso mehr suche ich jetzt den Kontakt zu AA und bin neugierig, welche weiteren Erkenntnisse ich noch erlangen kann. Ich bin froh, dass ich weiterhin enthaltsam sein kann. Mein zweiter und dritter Besuch dort waren schon positiver. Ich f&amp;uuml;hle mich aber noch nicht ganz dazugeh&amp;ouml;rig. Vielleicht liegt es daran, dass ich nur einmal in der Woche dorthin gehe, viele Teilnehmer sich aber t&amp;auml;glich dort treffen. Ich merke, dass viele Wortbeitr&amp;auml;ge Schilderungen enthalten, die ich auch genauso erlebt habe. Es ist hilfreich, zu h&amp;ouml;ren, wie andere mit der Sucht umgingen und davon loskamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.08.&lt;br /&gt;
Mein Besuch in der AA-Gruppe heute war sehr beeindruckend. In der Donnerstags-Gruppe sind andere neue Leute, aber auch bekannte Gesichter. Ich suchte heute den Kontakt in der Pause und habe mich &amp;uuml;ber die Kontaktaufnahme eines &amp;#8222;AA- Freundes&amp;#8220; mit den Worten &amp;#8222; Na, du seltener Gast&amp;#8220; sehr gefreut. Wir haben uns dann l&amp;auml;nger unterhalten, er gab mir wertvolle Tipps + Erkenntnisse zum Nachdenken.&lt;br /&gt;
Ich habe heute zum ersten mal in der Gruppe gesagt &amp;#8222; Ich bin Alkoholikerin&amp;#8220; und war &amp;uuml;berrascht, dass ich damit gut umgehen konnte. Ich habe mich heute zum ersten mal getraut, mich zu einem Wortbeitrag zu melden, weil zwei neue Teilnehmer genauso hilflos und verwirrt wie ich beim ersten mal dasa&amp;szlig;en, Ich versuchte, meine schmerzlich emotionalen Erfahrungen des ersten Gruppenkontakts zu schildern, und ich bekam sehr viel ermunternde und verst&amp;auml;ndnisvolle Blicke.&amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.08.04&lt;br /&gt;
Ich habe mich gestern beim AA-Meeting sehr dar&amp;uuml;ber gefreut, dass B. wieder betonte, wie sch&amp;ouml;n es sei, dass ich noch einmal wieder da w&amp;auml;re. Ich merke, wie wichtig es mir geworden ist, zumindest regelm&amp;auml;&amp;szlig;ig Donnerstags abends zum Meeting zu gehen. Ich f&amp;uuml;hle mich dazu geh&amp;ouml;rig und schaffe es, andere Teilnehmer auch privat anzusprechen,.&lt;br /&gt;
Ich bleibe bewusst zum anschlie&amp;szlig;enden freiwilligen Abwaschdienst da, um dort auch au&amp;szlig;erhalb des Meetings Kontakte aufzubauen. Auch f&amp;auml;llt es mir etwas leichter, in der Vorstellrunde &amp;uuml;ber meine Gef&amp;uuml;hle zu berichten. Ich hatte ein gutes Gef&amp;uuml;hl auf dem Heimweg, n&amp;auml;mlich dass es mir gut tut, dort hin zu gehen und dass ich mir diese Zeit bewusst einfordere und frei halte.&lt;br /&gt;
Ich sch&amp;auml;me mich nicht mehr dar&amp;uuml;ber!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.09.04&lt;br /&gt;
Meine letzten beiden Wochen waren gepr&amp;auml;gt von Missmut und gro&amp;szlig;er Unzufriedenheit, weil Dinge sich nicht so entwickelten, wie ich es mir vorgestellt hatte. In dieser Phase erinnerte ich mich an &amp;auml;hnliche Situationen, in denen ich fr&amp;uuml;her meine schlechten Gef&amp;uuml;hle sofort mit Alkohol bet&amp;auml;ubte. Es keimte ein Anflug von Verlangen danach in mir auf. Ich glaube, dass die mittlerweile gefestigte Einbindung in die AA-Gruppe sehr dazu beigetragen hat, dass ein wirklich konkreter Wunsch nach Alkohol nicht entstehen konnte.&lt;br /&gt;
Beim letzten AA-Meeting habe ich dann dar&amp;uuml;ber berichtet, irgendwie war ich auch stolz, dass ich nicht schwach geworden bin. Es hatte mir in der Situation sehr geholfen, dass ich zuvor schon etliche Erz&amp;auml;hlungen von AA-Freunden zu den Erlebnissen und Gefahren einer R&amp;uuml;ckf&amp;auml;lligkeit geh&amp;ouml;rt hatte. Irgendwie hatte mir das Kraft gegeben.&lt;br /&gt;
Ich f&amp;uuml;hle mich wohl und ein St&amp;uuml;ck geborgen in der Gruppe und ich bin dankbar, dass ich dort offen und ohne Scham &amp;uuml;ber mein Alkoholproblem sprechen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.09.04&lt;br /&gt;
Der letzte AA-Besuch hat mich besonders bewegt. Nach der Pause gab es keine Wortmeldung, wir waren nur eine kleine Gruppe. Ich habe allen Mut zusammengefasst und eine Wortmeldung gemacht. Ich wunderte mich: ich konnte frei und sicher sprechen, daf&amp;uuml;r gab es Anerkennung von allen, da es auch anderen in dem ersten Jahr meistens sehr schwer gefallen ist, vor der Gruppe zu sprechen. Zu meinem geschilderten Problem kam dann in den folgenden Wortmeldungen ganz viel Feedback , und zwar ganz pers&amp;ouml;nlich an mich adressiert. &lt;br /&gt;
Ich hatte den Eindruck, dass die AA-Freunde mir dabei ehrlich ihre Erfahrungen als Hilfestellung mit auf den Weg geben wollten. Das war ein sehr sch&amp;ouml;nes Gef&amp;uuml;hl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.09.04&lt;br /&gt;
Ich habe heute wieder neue Erfahrungen zum Thema &amp;#8222;AA-Gemeinschaft&amp;#8220; machen k&amp;ouml;nnen. Das Sch&amp;ouml;ne an der Gruppe ist, dass jeder durch seine Wortmeldung seinen Emotionen freien Lauf lassen kann, es wird nicht nur gelacht zusammen, sondern auch geweint. Alles, was sich am Tag angestaut hat, findet hier in der Sicherheit der Anonymit&amp;auml;t den Weg nach drau&amp;szlig;en. &amp;nbsp;&lt;br /&gt;
Durch den Alkohol wurden bei mir alle schlechten Gef&amp;uuml;hle verdr&amp;auml;ngt und vernebelt. Ohne Alkohol muss ich mich mit diesen Gef&amp;uuml;hlen jetzt auseinander setzen, und das ist alleine nicht einfach. Nicht jedem ist es wie mir m&amp;ouml;glich, eine hilfreiche Therapie begleitend&amp;nbsp; zu beginnen. Dann ist aber zumindest in der Gruppe die Gelegenheit, alles, was&amp;nbsp; bedr&amp;uuml;ckt oder verarbeitet werden will, einmal heraus zulassen.&lt;br /&gt;
Beeindruckt hat mich, dass ein AA-Freund jemanden, dem es psychisch besonders schlecht geht zur Zeit, nach dem Meeting in den Arm genommen hat. Es wird also bei AA auch ehrlich und menschlich&amp;nbsp; Anteil genommen und das ist sch&amp;ouml;n.</description>
      <pubDate>Sat, 23 Aug 2008 11:44:07 GMT</pubDate>
      <guid>http://pille.antville.org/stories/1828420/#1828422</guid>
      <dc:creator>pille</dc:creator>
      <dc:date>2008-08-23T11:44:07Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <link>http://pille.antville.org/stories/1824266/#1824950</link>
      <description>Ich sammle hier nur Berichte &amp;uuml;ber AA, bzw Artikel, in denen AA vorkommt oder auf AA Bezug genommen wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei mir pers&amp;ouml;nlich hat es ausschliesslich durch AA geklappt, dass ich bis heute nicht mehr trinken musste. Dass ich bis zu AA durchgehalten habe, war wiederum ein Verdienst der &amp;Auml;rzte - oder auch die Verl&amp;auml;ngerung eines Leidensweges. Es ist f&amp;uuml;r mich heute m&amp;uuml;ssig, dar&amp;uuml;ber nachzudenken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Artikel mit Frau Annelies R. habe ich deswegen aufgenommen, weil es eben bei ihr mit AA nicht klappte. Es zeigt uns AA-lern, dass wir nicht die allein seligmachende Institution sind.</description>
      <pubDate>Mon, 11 Aug 2008 09:16:33 GMT</pubDate>
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      <dc:date>2008-08-11T09:16:33Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Meinen Respekt!</title>
      <link>http://pille.antville.org/stories/1824266/#1824935</link>
      <description>Vor solchen Selbsthilfegruppen wie AA und Guttemplern habe ich einen gro&amp;szlig;en Respekt! Weiter so!&lt;br /&gt;
Nur eine kurze Frage, wenn es nicht so pers&amp;ouml;nlich ist: Warum hat es denn mit den AA nicht geklappt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gruss, Medizynicus&lt;br /&gt;
&lt;a href="http://www.medizynicus.de"&gt;www.medizynicus.de&lt;/a&gt;</description>
      <pubDate>Mon, 11 Aug 2008 08:30:30 GMT</pubDate>
      <guid>http://pille.antville.org/stories/1824266/#1824935</guid>
      <dc:creator>medizynicus</dc:creator>
      <dc:date>2008-08-11T08:30:30Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Anonyme Alkoholiker - die herzensguten Schafe</title>
      <link>http://pille.antville.org/stories/1800150/#1820272</link>
      <description>Was ist blo&amp;szlig; mit den Profikillern los? Fr&amp;uuml;her waren das immer hundsgemeine Kerle, doch in diesem Kinojahr &amp;#8211; siehe T&amp;ouml;dliche Versprechen und Br&amp;uuml;gge sehen . . . und sterben? &amp;#8211; &amp;uuml;berbieten sie einander im Buhlen um Sympathiepunkte. Dabei hat der Held von &amp;#8222;You Kill Me&amp;#8220; noch ein zweites Laster, das nichts Gutes verhei&amp;szlig;t. Er s&amp;auml;uft. Neuerdings in so rauen Mengen, dass er regelm&amp;auml;&amp;szlig;ig Auftr&amp;auml;ge vermasselt. Besorgt schickt ihn seine Firma, die Polenmafia von Buffalo, zum Entzug an die Westk&amp;uuml;ste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist zun&amp;auml;chst mal urkomisch, wie sich dieser b&amp;ouml;se Wolf (Ben Kingsley), dem man jederzeit ein mittleres Massaker zutraut, unter die herzensguten Schafe der Anonymen Alkoholiker mischt. Doch nach und nach bringt der Umgang mit normalem Volk &amp;#8211; speziell mit seiner frisch errungenen Liebschaft (Tea Leoni) &amp;#8211; die sanftm&amp;uuml;tige Seite des Killers zum Vorschein. Nur auf seinen Beruf l&amp;auml;sst er der Therapie zum Trotz nichts kommen &amp;#8211; und auch die neuen Bekannten zeigen sich davon eher fasziniert als angewidert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dem Independent-Film des Krimi-Routiniers John Dahl (&amp;#8222;Joyride&amp;#8220;) sollte man nicht zu viel erwarten. Die Handlung &amp;#8211; nebenbei geht es auch um einen Mafiakrieg &amp;#8211; pl&amp;auml;tschert praktisch ohne Suspense-Momente voran. Als Vehikel f&amp;uuml;r Ben Kingsley funktioniert er allerdings pr&amp;auml;chtig. Besser noch als die Wandlung von der Kanaille zum Kumpel gelingt dem Ex-&amp;#8222;Gandhi&amp;#8220; das skizzenhafte Portr&amp;auml;t eines Alkoholikers mit der ewigen Abfolge von Abstinenz, Absturz und Scham. Als Drama hat man so was zwar schon &amp;uuml;berzeugender gesehen. Im Gewand einer romantische Gangsterkom&amp;ouml;die bekommt die ernste Sache aber einen ganz eigent&amp;uuml;mlichen Reiz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von &lt;a href="http://tagblatt.de/kino/35680701"&gt;Klaus-Peter Eichele&lt;/a&gt;</description>
      <pubDate>Mon, 28 Jul 2008 05:42:46 GMT</pubDate>
      <guid>http://pille.antville.org/stories/1800150/#1820272</guid>
      <dc:creator>pille</dc:creator>
      <dc:date>2008-07-28T05:42:46Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Ein langer Lauf</title>
      <link>http://pille.antville.org/stories/1805658/#1807851</link>
      <description>ENTF&amp;Uuml;HRUNGSTHRILLER&amp;#8222;Julia&amp;#8220; mit Tilda Swinton&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Giraffe nennt ein Freund sie. Von einer Giraffe hat sie die langen Beine, den langen Hals, den staksenden, schwankenden Gang. Und auch die trockene, lange Zunge, die am Morgen echsengleich &amp;uuml;ber die durstigen Lippen f&amp;auml;hrt. Wenn sie zum Beispiel nach einer im Auto verbrachten Nacht &amp;uuml;ber den Parkplatz taumelt. Giraffen sind stolze Tiere. Leicht l&amp;auml;cherlich sind sie auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ein fremdartiges Tier agiert Julia oft. In der Bar, in der sie die fremden M&amp;auml;nner an der Krawatte spazieren f&amp;uuml;hrt wie an der Leine. Im Job, wo sie sich nichts sagen l&amp;auml;sst. Oder im Kreis der Anonymen Alkoholiker, wo sie nach wenigen Worten entnervt den Raum verl&amp;auml;sst. All diese Gutmenschen, die sich ihre Schw&amp;auml;che gestehen, unter beif&amp;auml;lligem Gemurmel der anderen: Ist ja wie im Zoo hier. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass diese sch&amp;ouml;ne, starke, gro&amp;szlig;e Frau, die immer etwas zu dominant, immer etwas zu laut auftritt, die eigentliche Gefangene in diesem Menschenzoo ist, eine Gefangene ihrer Alkoholabh&amp;auml;ngigkeit, eine Gefangene ihrer Angst &amp;#8211; man ahnt es nur zu bald, und folgt ihr doch fasziniert. Fasziniert von diesem ungeheuren Lebenswillen, der Julia von einer L&amp;uuml;ge zur n&amp;auml;chsten treibt, von einem Land ins andere, auf der Jagd nach viel Geld, und eigentlich doch von allen gejagt: von der Polizei, von den mexikanischen Gangstern, vom wohlmeinenden Freund und am allermeisten von der eigenen Angst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine gro&amp;szlig;artige Tour de Force, die der franz&amp;ouml;sische Regisseur Erick Zonca (&amp;#8222;La vie rev&amp;eacute;e des anges&amp;#8220;) seinem Star Tilda Swinton auf den langen, sch&amp;ouml;nen Giraffenk&amp;ouml;rper geschrieben hat. Mag sein, dass er sie dabei durch ein paar Genres zu viel jagt, durch Entf&amp;uuml;hrung, Erpressung, noch mal Entf&amp;uuml;hrung und fast auch Mord &amp;#8211; egal. Mag auch der mit 138 Minuten etwas &amp;uuml;berlange Film ungef&amp;auml;hr alle Viertelstunde Schauplatz, Personal und Tempo wechseln &amp;#8211; er bleibt doch immer ganz bei ihr, seiner nerv&amp;ouml;sen, harten, r&amp;uuml;cksichtlosen Protagonistin, die sich in ihrem Gespinst von immer unwahrscheinlicheren L&amp;uuml;gen doch unserer ganzen Sympathie sicher sein kann &amp;#8211; gerade weil sie auch im Zusammenspiel mit ihrem kleinen Opfer Tom (altklug: Aidan Gould) so alle M&amp;uuml;tterlichkeit vermissen l&amp;auml;sst. Gro&amp;szlig;artige One-Woman-Show. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href="http://www.tagesspiegel.de/zeitung/Ticket;art2811,2553229"&gt;Christina Tilmann&lt;/a&gt;</description>
      <pubDate>Thu, 19 Jun 2008 06:05:34 GMT</pubDate>
      <guid>http://pille.antville.org/stories/1805658/#1807851</guid>
      <dc:creator>pille</dc:creator>
      <dc:date>2008-06-19T06:05:34Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Zarte Mörderseele</title>
      <link>http://pille.antville.org/stories/1800150/#1807026</link>
      <description>Ben Kingsley in John Dahls Kom&amp;ouml;die "You Kill Me" von &lt;a href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/436863/TrkHomeCommText2"&gt;ANKE STERNEBORG&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Auftragskiller sind nicht mehr die knallharten und unbeirrbar funktionierenden T&amp;ouml;tungsmaschinen, die sie mal waren. Sicher, es kam auch fr&amp;uuml;her mal vor, dass einen Mann wie Jeff Costello oder Frank Bono st&amp;ouml;rende Zweifel oder Gef&amp;uuml;hle beschlichen, dass er Fehler machte und weich wurde, doch in den sechziger Jahren f&amp;uuml;hrte das - bei Melville in "Der eiskalte Engel" und bei Allen Baron in "Blast of Silence" - noch unausweichlich zum Tod. Die moderne Selbsthilfe- und Ratgeberkultur unserer Tage dagegen macht auch vor seltenen, eher im Verborgenen betriebenen Berufsst&amp;auml;nden keinen Halt mehr. Auch Killer haben ein Recht auf Therapie, damit sie ihren m&amp;ouml;rderischen Alltag auf die Reihe kriegen. Oder sie melden sich bei den Anonymen Alkoholikern an. Und wenn skrupellose Menschen so verletzliche Seelen haben, wirkt das eben komisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Anfang machte der Mafiapate Tony Soprano, der 1999 zum ersten Mal von Angstzust&amp;auml;nden geplagt wurde und in der inzwischen nach sechs Staffeln eingestellten Fernsehserie regelm&amp;auml;&amp;szlig;ig zum Analytiker ging. Ungef&amp;auml;hr zu derselben Zeit schrieben auch Christopher Markus und Stephen McFeely ihr Drehbuch zu "You Kill Me", das erst jetzt von John Dahl verfilmt wurde, der auch in fr&amp;uuml;heren Filmen wie "Rounders", "Red Rock West" und "The Last Seduction" schon mit einiger Ironie an die klassischen Konstellationen des Film Noir heranging. Inzwischen haben ganze Heerscharen von seelisch angeschlagenen Mordgesellen ihre Defizite auf mehr oder wenig komische Weise abgearbeitet, in Filmen wie "Grosse Pointe Blank", "Analyze This" oder "Mord und Margaritas", wobei sich harte Jungs wie Robert De Niro und Pierce Brosnan durchaus selbstironisch zum Kasper gemacht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title="" height="400" src="http://www.antville.org/static/pille/images/ykm2.jpg" border="0" alt="" width="272" /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ist also Ben Kingsley dran, als abgehalfterter Ausputzer der polnischen Schneer&amp;auml;umermafia von Buffalo. Kingsley karikiert sich sozusagen in doppelter Hinsicht selbst, das "Gandhi"-Image und den knallharten Fiesling, mit dem er genau diesem Image in "Sexy Beast" den Garaus machte. Im Gegensatz zu seinen Kollegen betreibt der sonst bisweilen zur &amp;Uuml;bertreibung neigende Kingsley aber die Gangster-Demontage mit wunderbar trockenem Understatement, in scharfz&amp;uuml;ngigen Einzeilern, mit missbilligendem Augenaufschlag und einem Hauch von Spott in der Stimme. Nachdem Frank im Wodkarausch einen wichtigen Auftrag im Kampf gegen die expandierenden Rivalen aus Irland und Asien schlichtweg verpennt hat, wird er von seiner f&amp;uuml;rsorglichen Familie zur Ausn&amp;uuml;chterung nach San Francisco geschickt, wo er bei der Versammlung der Anonymen Alkoholiker nicht nur seine Sucht beichtet, sondern auch gleich seinen Beruf, was die Versammelten mit einer absurden Mischung aus routiniertem Mitgef&amp;uuml;hl und sehr beil&amp;auml;ufigem Schock quittieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch alle anderen Menschen, denen er begegnet, reagieren mit pragmatischer Nonchalance auf seine dunkle Vergangenheit: der schmierige Makler, der ihn in sein neues Leben einweist (Bill Pullmann), die Kollegin im Beerdigungsinstitut, in dem sich Frank, von Haus aus an den Umgang mit Toten gew&amp;ouml;hnt, nun r&amp;uuml;hrend um die Verblichenen k&amp;uuml;mmert, sein Tutor bei den Anonymen Alkoholikern (Luke Wilson) und die sch&amp;ouml;ne Femme Fatale Laurel, die &amp;uuml;ber die Leiche ihres Stiefvaters hinweg mit ihm flirtet (mit erdig burschikosem Charme von der wunderbaren T&amp;eacute;a Leoni gespielt). Und weil sie alle ihre Gags beil&amp;auml;ufig fallen lassen wie Zigarettenstummel, statt sie wie Glitzerzeug im Schaufenster auszustellen, entwickelt sich auch ihre Geschichte mit zur&amp;uuml;ckgenommener L&amp;auml;ssigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam wird der hartgesottene Krimi zwischen einer rabenschwarzen Kom&amp;ouml;die und einer romantischen Screwball-Liebelei aufgerieben, bis zu einem Showdown, in dem Laurel ihrem Frank so tatkr&amp;auml;ftig beisteht wie einst Bonnie ihrem Clyde. Und man ahnt, dass es vielleicht gar nicht das m&amp;ouml;rderische Gesch&amp;auml;ft war, das Frank und seine zarte Seele ins Burnout-Syndrom getrieben hat, sondern das unwirtliche Klima von Buffalo. &lt;br /&gt;</description>
      <pubDate>Tue, 17 Jun 2008 04:51:41 GMT</pubDate>
      <guid>http://pille.antville.org/stories/1800150/#1807026</guid>
      <dc:creator>pille</dc:creator>
      <dc:date>2008-06-17T04:51:41Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>14 Februar 2007</title>
      <link>http://pille.antville.org/stories/1806321/#1806328</link>
      <description>Die Gr&amp;uuml;ndungslegende der Anonymen Alkoholiker besagt, dass die Organisation im Jahre 1935 in Akron/Ohio entstand, also zwei Jahre nach der Aufhebung der Prohibition in den USA, als die Folgen dieser Entscheidung langsam deutlich wurden, die darin bestanden, dass man einerseits die sozialen Folgen des Alkoholismus wieder sp&amp;uuml;rte, w&amp;auml;hrend andererseits die Kriminalit&amp;auml;t in den St&amp;auml;dten keineswegs zur&amp;uuml;ckging, sich allenfalls andere T&amp;auml;tigkeitsfelder suchte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Situation muss in den Vorstandsetagen an der Ostk&amp;uuml;ste, hier ist das Stichwort &amp;#8222;Rockefeller&amp;#8220;am Platze, die Bef&amp;uuml;rchtung wach geworden sein, dass sich eine neue Bewegung entfalten k&amp;ouml;nne, welche sich zum Ziel setzte, die freie Entfaltung Drogen-Industrie zu behindern. Man brauchte also eine Organisation, die das bereits im Ansatz verhinderte. Die konnte nat&amp;uuml;rlich nicht spontan entstehen, sondern war das Ergebnis einer minuti&amp;ouml;sen Planungsarbeit von Fachleuten, das dann mit viel Geld systematisch ins Werk gesetzt wurde und zwar zun&amp;auml;chst in den USA und dann, nach der Befreiung, auch in Deutschland, wo sich die klassischen alkoholgegnerischen Organisationen in der Nazizeit hoffnungslos diskreditiert hatten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So entstanden also die Anonymen Alkoholiker, nur dass ihre reale Geschichte nicht bekannt ist, stattdessen hat man die bekannte Gr&amp;uuml;ndungslegende gestrickt, die dem amerikanischen Muster entspricht, das immer darauf hinausl&amp;auml;uft, dass ein &amp;Uuml;bel durch den einsamen Helden behoben wird, der sich trotz aller Widerst&amp;auml;nde eben doch &amp;#8211; im letzten Moment, versteht sich &amp;#8211; durchsetzt und dann den Beifall aller erh&amp;auml;lt. Und weil die Geschichte so oft erz&amp;auml;hlt wurde, wird sie wohl auch in diesem Fall stimmen, oder? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch schauen wir uns die Ideologie der Anonymen Alkoholiker einmal n&amp;auml;her an: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang steht die Erleuchtung der beiden Gr&amp;uuml;nder Bill und Bob, wobei Bob nur derjenige ist, der Bill die Stichworte gibt, w&amp;auml;hrend Bill die z&amp;uuml;ndenden Ideen hat. (&amp;#8222;Elementary, dear Watson...&amp;#8220;) Ihre Offenbarung ist ebenso unverr&amp;uuml;ckbar wahr wie die Bibel, der Koran, das Buch Mormon und andere Quellen dieser Art. Die Wissenschaft hat in diesem Kontext die Funktion, die Theorie der Anonymen Alkoholiker zu best&amp;auml;tigen, keinesfalls zu falsifizieren. &amp;middot; W&amp;auml;hrend die Abstinenzler den Alkoholismus schlicht auf den Konsum des Alkohols zur&amp;uuml;ckf&amp;uuml;hren, weisen die Anonymen Alkoholiker den Gedanken zur&amp;uuml;ck, denn &amp;Auml;thanol an sich ist ihrer Ansicht nach nicht toxisch, wird es vielmehr erst, wenn es im &amp;Uuml;berma&amp;szlig; genossen wird. Auch Tomaten, so das Prinzip, k&amp;ouml;nnen als Gift wirken, wenn man zu viele von ihnen isst, also ist es an sich normal, mithin richtig, &amp;auml;thanolhaltige Getr&amp;auml;nke zu sich zu nehmen. Erst wenn man den Kontrollverlust erlitten hat, sollte man darauf verzichten, aber wer das tut, muss sich rechtfertigen, indem er sich und andere darauf hinweist: Ich hei&amp;szlig;e Emil und bin Alkoholiker und bin einer h&amp;ouml;heren Macht erlegen, also weder verantwortlich noch heilbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Demnach ist der Alkoholismus nichts weiter als eine Neurose. Eine solche &amp;auml;u&amp;szlig;ert sich darin, dass ein Mensch etwas, was an sich sinnvoll ist, zwanghaft immer wiederholt. So ist es beispielsweise nicht falsch, sich gelegentlich die H&amp;auml;nde zu wachsen, wenn das aber jemand alle zehn Minuten wiederholt, leidet er an einem Waschzwang oder, wie wir nach dieser Theorie auch sagen k&amp;ouml;nnten, an einer Waschsucht. Auf Grund dieser Analogie kann man also beliebig viele S&amp;uuml;chte erfinden mit der Folge, dass die einschl&amp;auml;gigen &amp;Auml;rzte ihre T&amp;auml;tigkeitsfelder ins Unendliche ausdehnen k&amp;ouml;nnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn aber der Alkoholismus eine Neurose ist, dann kann dieses &amp;Uuml;bel auch nicht durch irgendwelche politischen Ma&amp;szlig;nahmen bek&amp;auml;mpft werden, schlie&amp;szlig;lich kommt ja auch niemand auf die Idee, den Waschzwang aus der Welt zu bringen, indem man keine Seife mehr produziert. Wenn man hinzu f&amp;uuml;gt, dass die Anonymen Alkoholiker jede Diskussion ihrer Theorie bereits im Ansatz unterbinden, diese aber inzwischen allgemein verbindlich wurde, ist damit jeder Ansatz zu einer politischen Bearbeitung des sozialen Problems unterdr&amp;uuml;ckt, was zur Folge hat, dass der Deutsche Bundestag in den sechzig Jahren seines Bestehens das Thema nicht ein einziges Mal er&amp;ouml;rtert hat, obwohl es in dieser Republik etwa zweieinhalb Millionen alkoholkranke &amp;#8211; Familien gibt. Vergleichen wir das einmal mit der Zahl der Heroin-Abh&amp;auml;ngigen oder der Aids-Kranken, dann verstehen wir, welch m&amp;auml;chtige Interessen hier am Werke sind, die verhindern, dass ein soziales Problem, das faktisch jeden in Deutschland so oder so ber&amp;uuml;hrt, nicht zum Thema der &amp;ouml;ffentlichen Debatte wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dar&amp;uuml;ber versprechen die Anonymen Alkoholiker, dass sie die Entsorgung der Alkoholiker kostenlos ins Werk setzen, denn wenn tats&amp;auml;chlich jemand den Kontrollverlust erlitten haben sollte &amp;#8211; vorher ist er ja kerngesund! -, braucht er (oder sie) ja nur eine Gruppe der AA zu besuchen du sich im &amp;uuml;brigen an die erste Regel zu halten, die er dort erf&amp;auml;hrt: Lass heute das erste Glas stehen. Wer das f&amp;uuml;r den Rest seines Lebens 24 Stunden am Tag und sieben Tage in der Woche praktiziert, lebt faktisch alkoholfrei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
F&amp;uuml;r diejenigen, die auch im Sinne der Anonymen Alkoholiker krank sind, stehen aber nach dieser Lehre auch &amp;Auml;rzte zur Verf&amp;uuml;gung, so dass wir es im Gegensatz zum 19. Jahrhundert mit einer Koalition zu tun haben, die einmal aus den Produzenten der Droge besteht und zum anderen aus den Angeh&amp;ouml;rigen jener Berufe, die sich der Alkholiker-Entsorgung annehmen und sie inzwischen einen enormen, vor allem lohnintensiven Industriezweig bilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anonymen Alkoholiker bilden in diesem Interessen-Geflecht die Kulisse, vor der die beteiligten eine intensive Scheindiskussion f&amp;uuml;hren, w&amp;auml;hrend dahinter das eigentliche Drama stattfindet, will sagen: die Gesch&amp;auml;fte abgewickelt werden, um die es wirklich geht, von denen aber nicht die Rede sein darf, damit niemand auf die Idee kommt, sie zu st&amp;ouml;ren. Was ich hiermit tue.</description>
      <pubDate>Sun, 15 Jun 2008 09:34:52 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>13 Februar 2007</title>
      <link>http://pille.antville.org/stories/1806321/#1806326</link>
      <description>Vor einigen Jahrzehnten waren die Anonymen Alkoholiker in Oldenburg sehr aktiv und betrieben eine intensive &amp;Ouml;ffentlichkeitsarbeit, bei der sie sich besonders der Hilfe evangelischer Pastoren bedienten, welche die Organisation sehr gerne f&amp;ouml;rderten, war doch in ihr stets von Gott die Rede bzw. von der Macht, die gr&amp;ouml;&amp;szlig;er ist als der jeweilige Sprecher &amp;#8211; wer tat das noch? Also musste es doch auf den Gruppensitzungen sehr christlich zugehen, meinten die geistlichen Damen und Herren und r&amp;auml;umten gerne ihre Gemeindeh&amp;auml;user, damit die Anonymen dort ungest&amp;ouml;rt tagen konnten, denn wenn sie sich versammelten, durfte sonst niemand das jeweilige Geb&amp;auml;ude, ja, das Grundst&amp;uuml;ck betreten, denn man war ja anonym &amp;#8211; und die Pastoren parierten. Und sie taten noch ein &amp;Uuml;briges: sie luden die Gemeinde zu Veranstaltungen ein, in denen &amp;uuml;ber Alkoholismus gesprochen werden sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun geh&amp;ouml;rte ich damals auch der evangelischen Kirche an, dar&amp;uuml;ber hinaus aber war ich Guttempler, die in jenen Jahren in Oldenburg mehrere Gruppen unterhielten, f&amp;uuml;r die ich &amp;Ouml;ffentlichkeitsarbeit betrieb. Ich ging also zu dem Pastoren hin und erkl&amp;auml;rte ihm, dass er einseitig handle, wenn er mich als Sprecher der Konkurrenz nicht auch einlud, was der einsah. Die Anonymen Alkoholiker stimmten z&amp;auml;hneknirschend zu, meinten aber, dass zun&amp;auml;chst &amp;uuml;ber die Krankheit selbst informiert werden m&amp;uuml;sse, bevor ich zu Wort kommen d&amp;uuml;rfe, was ich nun zugestand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Abend kam zustande und nun spielte sich Folgendes ab: Zun&amp;auml;chst legte ein Arzt dar, was Alkoholismus sei und wer als Alkoholiker zu gelten habe &amp;#8211; all das nat&amp;uuml;rlich nach dem Muster der Anonymen Alkoholiker. Das war der &amp;#8222;wissenschaftliche&amp;#8220; Beitrag. Danach schilderte ein Betroffener &amp;#8211; nat&amp;uuml;rlich ein Mann der Anonymen Alkoholiker &amp;#8211; wie er den Alkoholismus erlebt und wie die AA dank der zw&amp;ouml;lf Schritte ihm geholfen h&amp;auml;tten. Dann kam eine Angeh&amp;ouml;rige, die darlegte, wie es ihr ergangen war und wie ihr die AA dank der zw&amp;ouml;lf Schritte geholfen h&amp;auml;tten. Und leider ist ja auch die Jugend von dem &amp;Uuml;bel betroffen, weswegen eine Vertreterin der Alateen zu Wort kam, die ihre Rede auch mit dem Hinweis auf die zw&amp;ouml;lf Schritte und die zw&amp;ouml;lf Traditionen der Anonymen Alkoholiker beendete. War das Programm damit beendet? Der Pastor stand auf und seufzte: Ach, Herr Dede, Sie wollten uns noch etwas &amp;uuml;ber die Guttempler sagen &amp;#8211; aber kurz bitte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich machte es kurz mit der Folge, dass sich die Zuh&amp;ouml;rer in der folgenden Diskussion an mich wandten und die Vertreter der Anonymen Alkoholiker schweigend daneben sa&amp;szlig;en. Das machten sie nur einmal mit &amp;#8211; dann fanden diese Veranstaltungen nicht mehr statt. Mir wurde bei dieser Gelegenheit bewusst, dass die Organisation der Anonymen Alkoholiker, die erkl&amp;auml;rterma&amp;szlig;en die Krankheit, f&amp;uuml;r die sie zust&amp;auml;ndig ist, weder heilen kann noch will &amp;#8211; ihr geht es um etwas ganz Anderes: um Macht. Und die &amp;uuml;bt sie aus, indem sie jede Konkurrenz vom Markt fegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie das geschieht? Nun &amp;#8211; auf eine sehr nette Weise. Die Anonymen Alkoholiker, so hatte ich gesagt, diskutieren nicht. Das gilt nicht nur nach innen, also innerhalb der Gruppen, sondern auch nach au&amp;szlig;en. Mit anderen Worten: Sie sind zwar ungehemmt im Eigenlob, nehmen aber zu Kritik, beispielsweise dieser, prinzipiell nicht Stellung. Da die Anonymen Alkoholiker aber von sich sagen, dass sie gut sind, andererseits niemanden kritisieren und zu keiner Kritik etwas sagen, gilt es als unanst&amp;auml;ndig, ein negatives Urteil zur Praxis oder gar zur Ideologie der AA zu f&amp;auml;llen, woraus folgt, dass sie nicht nur nach eigenem Urteil gut sind, sondern auch nach der Meinung der Anderen. Wenn aber die Anonymen Alkoholiker richtig handeln, ist die Praxis aller Anderen, beispielsweise der Guttempler, falsch und wenn diese falsch ist, m&amp;uuml;ssen sie entweder ihre Methode im Sinne der Alkoholiker &amp;auml;ndern, was sie getan haben, oder aber aufgeben, denn eine Alternative ist, wenn wir dieser Logik folgen, nicht m&amp;ouml;glich. So weit der theoretische Gang der Handlung &amp;#8211; und wie sieht die Praxis aus? Wie setzen die Anonymen Alkoholiker ihren Anspruch in die Tat um, wenn sie sich nur darauf beschr&amp;auml;nken, ihre zw&amp;ouml;lf Schritte und zw&amp;ouml;lf &amp;#8222;Traditionen&amp;#8220; immer wieder zu drucken und an Beispielen zu erl&amp;auml;utern? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun, das besorgen die vielen Helfer, die sich dieser Ideologie verpflichtet f&amp;uuml;hlen und als &amp;Auml;rzte auch an ihr hervorragend verdienen, indem sie im Geiste der AA Kliniken und Praxen unterhalten &amp;#8211; sie besorgen auf eigene Rechnung die Repression, auf welche die New Yorker Institution selbst leicht verzichten kann, so wie ich das in Oldenburg erleben konnte: nat&amp;uuml;rlich wurde ich, nachdem sich herausgestellt hatte, wie der Hase lief, wenn ich als Guttempler auftauchte, nicht mehr eingeladen &amp;#8211; und die Guttempler? Auch sie reagierten auf meinen Auftritt, aber nicht so, wie ich das gedacht hatte, denn f&amp;uuml;r den Pastoren war ich der in der geschilderten Veranstaltung derjenige, der die Harmonie des Abends gest&amp;ouml;rt hatte. Es w&amp;auml;re doch alles so sch&amp;ouml;n friedlich gewesen, wenn der Dede nicht gewesen w&amp;auml;re. Hat das irgend jemand aus dem Kreise der Anonymen Alkoholiker gesagt? Nat&amp;uuml;rlich nicht! Das ergab sich einfach aus der Situation: wenn sich f&amp;uuml;nf Sprecher einig sind und dann &amp;auml;u&amp;szlig;ert ein sechster eine abweichende Meinung, ist er nat&amp;uuml;rlich im Unrecht, weil er ein Gef&amp;uuml;hl des Unbehagens weckt, also will man den nicht wiederhaben. Ich war also drau&amp;szlig;en, mehr noch: die Guttempler selbst wollten nicht als die St&amp;ouml;renfriede erscheinen &amp;#8211; sie delegierten mich auch also auch nicht mehr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit beherrschten die Anonymen Alkoholiker den Markt &amp;#8211; nicht nur in Oldenburg. Wie sehr die Lehre der Anonymen Alkoholiker sich durchgesetzt hat, sieht man daran, dass selbst die Reformh&amp;auml;user, die einmal von Abstinenzlern gegr&amp;uuml;ndet wurden, heute Wein verkaufen, und dass sich die Inhaber von Naturkostgesch&amp;auml;ften zwar Gedanken &amp;uuml;ber irgendwelche chemischen R&amp;uuml;ckst&amp;auml;nde in ihren Weinflaschen machen, nicht aber &amp;uuml;ber toxische Wirkung des &amp;Auml;thanols in dem Getr&amp;auml;nk. Wie sehr dank der Agitation durch die Anonymen Alkoholiker die Abstinenz der Guttempler aus dem Bewusstsein der Menschen verdr&amp;auml;ngt ist, wurde mir deutlich, als ein Student mich nach einem Vortrag &amp;uuml;ber die Vorz&amp;uuml;ge einer &amp;auml;thanolfreien Lebensweise fl&amp;uuml;sternd fragte: &amp;#8222;Meinen Sie wirklich, dass man ohne Alkohol leben kann?&amp;#8220; Ja, man kann.</description>
      <pubDate>Sun, 15 Jun 2008 09:30:30 GMT</pubDate>
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      <dc:date>2008-06-15T09:30:30Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>"You kill me" - Ein Mordsspaß</title>
      <link>http://pille.antville.org/stories/1800150/#1806038</link>
      <description>Von Tobias Sunderdiek &lt;a href="http://www.neue-oz.de/information/noz_print/feuilleton/19766948.html"&gt; Osnabr&amp;uuml;ck.&lt;/a&gt; - &lt;i&gt; eine der vielen Rezensionen im Netz&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title="" height="160" src="http://www.antville.org/static/pille/images/ykm1.jpg" border="0" alt="" width="240" /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sollte ein einfacher Job werden, ein simpler Mord. Einer, wie ihn Frank Falenczyk (Ben Kingsley) eigentlich schon hundertfach erledigt hat. Jemanden rasch und sauber eine Kugel in den Kopf schie&amp;szlig;en oder die Kehle durchschneiden, dann schnell verschwinden und das Geld einstreichen. Aber Frank hat ein Problem: Er s&amp;auml;uft. So sehr, dass er, als er einen irischen Gangsterpaten um die Ecke bringen soll, den Auftrag im Vollrausch verpennt. Seinem Boss reicht es: Er schickt Frank zur Ausn&amp;uuml;chterung vom dauerverschneiten Buffalo ins sonnige San Francisco. Und da geht es ziemlich rund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#8222;Hallo, meine Name ist Frank, und ich bin Alkoholiker. Und ich bringe Men-schen f&amp;uuml;r Geld um!&amp;#8220; &amp;#8211; das Gest&amp;auml;ndnis vor der versammelten Selbsthilfegruppe l&amp;auml;sst die Zuh&amp;ouml;rer erst mal staunen. Auf die Frage, ob er denn keine Angst davor habe, jemand k&amp;ouml;nnte damit zur Polizei gehen, hat er die passende Antwort parat: &amp;#8222;Aber dies sind doch die Anonymen Alkoholiker, oder?&amp;#8220;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier wird scharf geschos-sen: Nicht nur blaue Bohnen, auch herrlich sarkastische S&amp;auml;tze durchschneiden die Luft um Frank. In John Dahls &amp;auml;u&amp;szlig;erst launiger Ko-m&amp;ouml;die &amp;#8222;You Kill Me&amp;#8220; erlebt der Zuschauer einen dieser seltenen Gl&amp;uuml;cksf&amp;auml;lle eines kleinen, aber feinen Films, in dem alles passt: Da gibt es eine grandiose Besetzung (neben Kingsley vor allem T&amp;eacute;a Leoni als des Killers neue Liebe, sowie Philip Baker Hall und Dennis Farina als Gangsterbosse), da kommen Dialoge so &amp;auml;tzend wie Salzs&amp;auml;ure zum Einsatz, wird die Situationskomik genau platziert und siegt der schwarze Humor &amp;uuml;ber jede Form von Geschmack. Nicht zuletzt deswegen, weil Frank ironi-scherweise einen Job bei einem Bestattungsunternehmer anf&amp;auml;ngt und dort die Toten zurechtmachen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Teufel hat den Schnaps gemacht &amp;#8211; so hei&amp;szlig;t es. Dass der Teufel gerade auch in der Ausn&amp;uuml;chterung steckt, macht &amp;#8222;You Kill Me&amp;#8220; aber auch deutlich &amp;#8211; und schafft so, trotz aller Komik, die Gratwanderung zum gelegentlichen Alkoholikerdrama, ohne dabei peinlich zu wirken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein gelungener, mitunter tragikomischer Mordsspa&amp;szlig;.</description>
      <pubDate>Sat, 14 Jun 2008 06:26:19 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>pille</dc:creator>
      <dc:date>2008-06-14T06:26:19Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Wieder eine Missachtung von AA-Empfehlungen</title>
      <link>http://pille.antville.org/stories/1804893/#1804894</link>
      <description>Erfahrene Mitglieder von AA empfehlen immer und immer wieder, dass Sponsorschaften in AA immer gleichgeschlechtlich sein sollten. Also Mann sponsert Mann, Frau sponsert Frau. Einzige Ausnahmen: Schwule oder Lesben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonst sind Schwierigkeiten auf dem Weg in die dauernde Trockenheit fast vorprogrammiert. Und Schwierigkeiten in dieser Phase bedeuten fast immer einen R&amp;uuml;ckfall. Wer kann sicher sein, dass er einen R&amp;uuml;ckfall &amp;uuml;berlebt? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater und Ehemann, unterst&amp;uuml;tzt von einer Sponsorin. Der Einschaltquoten willen wird hier der &amp;Ouml;ffentlichkeit ein doch einigermassen verzerrtes Bild von AA vermittelt werden. &lt;br /&gt;</description>
      <pubDate>Wed, 11 Jun 2008 04:45:38 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>pille</dc:creator>
      <dc:date>2008-06-11T04:45:38Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Nichts gegen die Kollegen</title>
      <link>http://pille.antville.org/stories/1787481/#1787511</link>
      <description>von der Presse, aber in Blogs lese ich doch lieber Geschichten Marke Eigenbau.</description>
      <pubDate>Wed, 23 Apr 2008 16:21:19 GMT</pubDate>
      <guid>http://pille.antville.org/stories/1787481/#1787511</guid>
      <dc:creator>mark793</dc:creator>
      <dc:date>2008-04-23T16:21:19Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <link>http://pille.antville.org/stories/1755621/#1755639</link>
      <description>herzlichen gl&amp;uuml;ckwunsch.</description>
      <pubDate>Sat, 02 Feb 2008 10:06:56 GMT</pubDate>
      <guid>http://pille.antville.org/stories/1755621/#1755639</guid>
      <dc:creator>don papp</dc:creator>
      <dc:date>2008-02-02T10:06:56Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Das erinnert fast</title>
      <link>http://pille.antville.org/stories/1751067/#1751079</link>
      <description>an einen alten Witz von Otto Waalkes: "Was, ein Trinkerheim wollen die bauen? Sollnd die doch zuhause saufen."&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansonsten: ohne n&amp;auml;here Kenntnis der Lage vor Ort schwierig zu beurteilen. Ob so ein &amp;uuml;berdachter Ausschank das Suffproblem tats&amp;auml;chlich versch&amp;auml;rft oder ein bestehendes Problem &amp;ouml;rtlich verlagert, wei&amp;szlig; man nicht gesichert. Sowas kann ja auch eine urbankosmetische Massnahme mit dem Ziel sein, eine Trinkerszene von einem bestimmten Ort unter aller Augen wegzulocken, damit sie potenzielle Laufkundschaft der &amp;ouml;rtlichen Einzelh&amp;auml;ndler nicht verschreckt. So war das in meiner Heimatstadt, wo man eine Anlaufstelle etwas weiter ab von Schuss schuf, um die zum Teil rabiate Trinkerszene vom Marktplatz-Kiosk wegzukriegen. Kann allerdings nicht sagen, ob das was gebracht hat, ich wohn da ja nicht mehr.</description>
      <pubDate>Tue, 22 Jan 2008 21:25:57 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>mark793</dc:creator>
      <dc:date>2008-01-22T21:25:57Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>uah, brennspiritus!</title>
      <link>http://pille.antville.org/stories/1741170/#1741218</link>
      <description>dabei koennte alles so einfach sein:&lt;br /&gt;
"Auf eine Besonderheit ist in dem Zusammenhang notwendig hinzuweisen, die sich besonders bei Jugendlichen nachteilig auswirkt, aber nat&amp;uuml;rlich auch f&amp;uuml;r Erwachsene mit Abh&amp;auml;ngigkeit von Alkohol gilt. Vor allem die m&amp;auml;nnlichen und zunehmend auch weiblichen 'Kampftrinker' unter den Heranwachsenden sollten sich sie sich bewusst machen, denn was sie sich - ohne dieses Wissen - heute mit Alkohol, in Wahrheit langfristig antun, m&amp;uuml;ssen sie morgen mit Schmerzen und Siechtum bezahlen.&lt;br /&gt;
Tats&amp;auml;chlich ist &amp;uuml;brigens bereits die Sucht nach Alkohol Ausdruck und Folge zellul&amp;auml;rer Austrocknung und durch das Trinken ausreichender Mengen Wasser daher meist wieder aufzuheben! Aber bringen Sie mal einen Alkoholiker dazu, Wasser zu trinken!"&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
www.melhorn.de/Wasser/#5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich liebe esos, die machen einem das leben leicht.&lt;br /&gt;
auch schoen: wodka-red bull ist gesund:&lt;br /&gt;
&lt;a href="http://news.bbc.co.uk/1/hi/magazine/4563760.stm" title="http://news.bbc.co.uk/1/hi/magazine/4563760.stm"&gt;news.bbc.co.uk&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
(or so they say)</description>
      <pubDate>Fri, 28 Dec 2007 11:47:02 GMT</pubDate>
      <guid>http://pille.antville.org/stories/1741170/#1741218</guid>
      <dc:creator>mutant</dc:creator>
      <dc:date>2007-12-28T11:47:02Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <link>http://pille.antville.org/stories/1741170/#1741171</link>
      <description>Nicht nur &amp;auml;rztliche Behandlung, auch der Besuch von Selbsthilfegruppen, wie z.B. den "Anonymen Alkoholikern" kann sehr hilfreich sein, wenn der Wunsch besteht, etwas gegen sein Trinken zu unternehmen.</description>
      <pubDate>Fri, 28 Dec 2007 08:35:56 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>pille</dc:creator>
      <dc:date>2007-12-28T08:35:56Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <link>http://pille.antville.org/stories/1740115/#1740406</link>
      <description>Und Prost Neujahr!</description>
      <pubDate>Mon, 24 Dec 2007 15:11:48 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>hanke</dc:creator>
      <dc:date>2007-12-24T15:11:48Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <link>http://pille.antville.org/stories/1740115/#1740388</link>
      <description>Eine frohe Weihnacht Ihnen und Ihrer Familie.</description>
      <pubDate>Mon, 24 Dec 2007 13:27:40 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>ansch</dc:creator>
      <dc:date>2007-12-24T13:27:40Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <link>http://pille.antville.org/stories/1740115/#1740223</link>
      <description>Ja, ja, stimmt schon. Kann sie, dass dieser AA-Freund k&amp;auml;mpft, immerhin ist er trocken. Kann aber auch sein, dass er was anderes gesagt hat. Oft ist das, was die Presse schreibt, nicht das, was sie geh&amp;ouml;rt oder gesehen haben. Hab ich auch ein paar Mal erlebt, dass ich meine eigenen Worte nicht wiedererkannt habe.</description>
      <pubDate>Sun, 23 Dec 2007 22:01:09 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>pille</dc:creator>
      <dc:date>2007-12-23T22:01:09Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Sein nüchternes Leben, ein Kampf?</title>
      <link>http://pille.antville.org/stories/1740115/#1740122</link>
      <description>"Er ist seit seinem so genannten AA-Geburtstag vor f&amp;uuml;nf Jahren trocken. Jeden Tag k&amp;auml;mpft er aufs neue, dass es so bleibt."&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann l&amp;auml;uft da irgend etwas falsch, da ist viel Luft nach oben, m&amp;ouml;ge man &amp;uuml;berdenken...</description>
      <pubDate>Sun, 23 Dec 2007 18:18:37 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>ansch</dc:creator>
      <dc:date>2007-12-23T18:18:37Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <link>http://pille.antville.org/stories/1725780/#1726492</link>
      <description>ausgenommen die "bloggerbande"  - nehme ich mal an :-)</description>
      <pubDate>Sun, 25 Nov 2007 21:07:56 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>pille</dc:creator>
      <dc:date>2007-11-25T21:07:56Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <link>http://pille.antville.org/stories/1725780/#1726408</link>
      <description>religion politik ,milit&amp;auml;r und sonstiges bandenwesen ist mir zuwider</description>
      <pubDate>Sun, 25 Nov 2007 19:19:09 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>dr.nemo</dc:creator>
      <dc:date>2007-11-25T19:19:09Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <link>http://pille.antville.org/stories/1703178/#1703841</link>
      <description>Herzlichen Gl&amp;uuml;ckwunsch zum 30 j&amp;auml;hrigen - und noch viele, unverstaubte weitere Jahre!</description>
      <pubDate>Thu, 11 Oct 2007 00:01:12 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>ansch</dc:creator>
      <dc:date>2007-10-11T00:01:12Z</dc:date>
    </item>
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      <link>http://pille.antville.org/stories/1674389/#1675822</link>
      <description>Nein, nicht mehr notwendig, aber trotzdem auch Ihnen ein Danke. Vielleicht kommen ja noch andere technische Fragen.</description>
      <pubDate>Wed, 15 Aug 2007 09:08:39 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>pille</dc:creator>
      <dc:date>2007-08-15T09:08:39Z</dc:date>
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