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Montag, 4. August 2008
In der Höllenmaschine
pille
23:22h
![]() In Las Vegas leben rund 120.000 Spielsüchtige. Eine davon war Liz Neubauer. Sie war dem Kitzel erlegen, einmal den Jackpot zu knacken. Aber sie hat es geschafft. VON TOBIAS ROMBERG LAS VEGAS taz Im Palace Station ist es so dunkel, dass man die Farben des rot-braunen Teppichs kaum erkennt. Aber der hat eh seine besten Tage hinter sich, vom Glanz der prachtvollen Casinos im Herzen von Las Vegas ist hier nicht viel zu sehen. Dumpf tönt aus den Boxen der Singsang von Billy Joel, der im Surren und Rattern der Spielautomaten untergeht. Nahe einem Ausgang leuchten acht Videopoker-Automaten. Zwei Gestalten kleben an den Maschinen. Auch Liz Neubauer hat hier früher gesessen, viel zu oft. ZOCKERZWANG Spielsucht wird diagnostisch unter abnormen Gewohnheiten und Störungen der Impulskontrolle gefasst. Das exzessive Spielen ist oftmals mit Gedanken verbunden, die um besonders erfolgversprechende Spieltechniken bzw. als erfolgsträchtige angesehene Methoden der Geldbeschaffung kreisen. Versuche, diesem Drang zu widerstehen, scheitern. Das Spielen selbst dient unter psychologischen Aspekten dazu, Ängste, Depressionen oder Schuldgefühle zu kompensieren. Der für die Abhängigkeitsentwicklung notwendige positive Aspekt stellt sich durch biochemische Veränderungen im Gehirn ein, die durch das exzessive Spielen verursacht werden. Im Verlauf der Erkrankung verdrängt das Spielen zunehmend andere Formen der Problembewältigung. Zu finanziellen Probelmen tritt oft auch die soziale Isolation hinzu. In Deutschland gibt es laut Hochrechnungen zwischen 103.000 und 265.000 Spielsüchtige. Im Durchschnitt verspielen suchtkranke Zocker 20.000 Euro pro Jahr. An diesem Vormittag sitzt die 70-Jährige auf dem schwarzen Ledersofa im Büro von Doktor Hunter. Sie fährt sich nervös durch ihre kurzen, rotblond gefärbten Haare, hat tiefe Augenringe und rutscht auf der Sofasitzfläche vor und zurück. Ihr geht es heute gar nicht gut, sagt sie. Wenn Liz mit dem Schicksal hadert, wenn ihr das Leben wieder einmal übel mitgespielt hat, dann sucht sie das Problem Gambling Center auf. Ein Behandlungszentrum für Spielsüchtige, das nur 500 Meter vom Palace Station entfernt liegt. Liz ist eine Spielsüchtige, seit vielen Jahren "clean", aber sie ist und bleibt eine Spielsüchtige. Denn die Sucht verliert man nicht, man kann sie kontrollieren, doch nicht besiegen. Die Sucht ist in Las Vegas allgegenwärtig, aber unsichtbar. Experten schätzen, dass rund 120.000 Spielsüchtige in der Stadt leben. Sie zocken inmitten der Touristenschar, sind bloßen Auges nicht zu erkennen und spielen sich in den Abgrund - der Konflikt einer Unterhaltungsmetropole: Spielspaß versus Spielsucht. Oder um es mit den Worten von Doktor Hunter auszudrücken: "social gambling versus compulsive gambling" - geselliges, gelegentliches Spielen auf der einen Seite, zwanghaftes Zocken auf der anderen. "Spielsüchtige überschreiten eine unsichtbare Grenze", sagt Liz. Sie weiß, "dass diese in Las Vegas unheimlich schnell überschritten ist". Die Wüstenstadt im Bundesstaat Nevada ist die Stadt der gigantischen Casinos. Allein im Jahr 2006 spülte das Spiel mit dem Glück 8,2 Milliarden Dollar in die Kassen. Tendenz: weiter steigend. Schon am Flughafen funkeln die ersten einarmigen Banditen. Liz hat überall gespielt, in jeder freien Minute: "Ich wollte dem Druck des Lebens entfliehen." Sie macht eine Pause, reibt ihre kleinen und geröteten Augen. Dann erzählt sie von ihrem Niedergang. 1983 sitzt sie zum ersten Mal vor einem Videopoker-Automaten: "Ich wollte nicht mehr Oma, Mutter oder Ehefrau sein. Ich wollte mal ich sein." Dann erzählt sie, dass sie schon morgens, noch bevor sie in einem Möbelgeschäft arbeiten ging, zockte. Irgendwann hängt sie auch in der Mittagspause am Automaten einer Waschanlage. Nach Feierabend taucht sie in die Casinos. Liz verspielt ihren Lohn, ihr Erspartes, leiht sich dann Geld von Verwandten, das sie nie zurückzahlen wird. Manchmal habe sie schon realisiert, dass sie süchtig ist. Nie, sagt sie, war sie stark genug aufzuhören. Am 27. März 1990 beschloss Liz Neubauer, ihr Leben zu beenden. Sie schaut zur Decke im Büro von Doktor Hunter und sagt: "Zum Glück hatte jemand da oben noch anderes mit mir vor." Doktor Hunter nickt. Manchmal wirken der Doc und Liz wie ein altes Ehepaar. "Sie war wirklich fertig, als sie damals zu mir kam. Sie sieht heute etwas besser aus als an jenem 28. März 1990", erzählt Hunter und zwinkert ihr zu. "Er war damals schön und rothaarig - nicht fett und grau wie heute", schießt Liz schroff zurück. Doktor Hunter ist 51 Jahre alt, er sieht älter aus. Als Liz für kurze Zeit sein Büro verlässt, sagt er: "Sie war wirklich ein Wrack. Sie war total isoliert. Spielen und heulen - mehr gab es nicht mehr in ihrem Leben." Hunter ist eine Koryphäe. Er gründete 1986 mit Robert Custer das Problem Gambling Center. "Spielsucht ist keine moralische Schwäche, sondern eine Suchtkrankheit so wie Alkoholismus. Diese vor 30 Jahren noch verpönte Tatsache ist mittlerweile erwiesen", sagt er. Die Abhängigkeit entstehe dabei im Gehirn, ähnlich wie bei Drogen. Der Botenstoff Dopamin werde ausgestoßen, löse Glücksgefühle aus. Und das Gehirn verlange immer größere Mengen. "Die Süchtigen stumpfen ab, nehmen andere freudige Erlebnisse nicht mehr wahr. Sie sind am Ende total ausgelaugt. Das werden Sie nachher noch sehen", sagt Hunter. "Ich habe weder Farben noch Gesichter wahrgenommen, nur noch einen grauen Brei", wird Liz später beschreiben. Der graue Brei ist für Liz eine Flucht vor den Sorgen des Alltags: "Meine Eltern haben mir oft das Gefühl gegeben, ich sei nicht gut genug." In der Ehe verstärkt sich dieses Gefühl. Als Liz' Enkelkind geboren wird, will ihr Mann keinen Kontakt zu dem Kind haben, da es einer Mischehe entstammt. "Das war furchtbar, aber ich habe meinen Mann trotzdem geliebt", sagt Liz. Sie beginnt zu weinen, fängt sich Sekunden später wieder. Liz Neubauers Emotionen wechseln oft, fast so oft wie die Spielkarten beim Video-Poker. Ihr Mann ist vor einigen Tagen gestorben. Sie fürchtet einen Rückfall. Doktor Hunter wird sie in die "Vormittagsgruppe" begleiten. Zum erste Mal Gruppentherapie. In einem großen Raum mit grünem Teppich sind zwanzig Metallstühle im Halbkreis angeordnet. Nach und nach trudeln die Süchtigen ein, zwölf kommen heute. Hunter und sein Kollege Howie begrüßen sie. Ein unspektakuläres Treffen, ähnlichen denen der Anonymen Alkoholiker. Es gibt Muffins und eine Vorstellungsrunde: "Hi, ich bin Maggie, ich bin eine Spielsüchtige." - "Hi Maggie", antwortet die Gruppe. "Ich habe das letzte Mal vor drei Monaten gespielt, meine letzte Sitzung war vorgestern", sagt Maggie und strahlt: "Momentan geht es mir richtig gut. Ich werde es schaffen. Yeah." Der Nächste. Er murmelt: "Ich bin Nick, ich bin ein Spielsüchtiger. Ich habe das letzte Mal vorgestern gezockt". Nun versteht man, was Hunter meint: Die Leute sind tatsächlich wie ausgesaugt, wenn sie zu ihm kommen. Nicks Gesicht ist aschfahl, er hat seine rote Baseballkappe tief ins Gesicht gezogen, er nuschelt: "Ich fühle mich richtig scheiße." Hunter macht ihm Mut: "Alle hier haben sich so gefühlt. Doch das Leben kommt zurück. Plötzlich freut man sich wieder über etwas Normales, über einen tollen Kaffee oder so." - "Ja genau, ja, das stimmt", ruft Maggie. Dann ist Liz dran. Sie schluckt, schaut auf den Boden und spricht: "Es ist so, mein Mann, also mein Mann ist gestorben. Und im Moment weiß ich einfach nicht weiter." Sie schluchzt, erzählt dann vom alten Selbstmordplan: Am 27. März 1990 will sie in die Wüste fahren und hinter einem Felsen verdursten, die Spielsucht hat sie zerfressen. Sie sitzt schon im Auto, doch der Tank ist leer, sie hat kein Geld. Sie nennt es heute göttliche Fügung. Man könnte auch sagen, Liz Neubauer war so fertig und blank, dass sie ihren Freitod nicht organisieren konnte. Sie rennt zu ihrer Tochter und bricht heulend zusammen. Die Tochter stellt den Kontakt zum Problem Gambling Center her. "Und jetzt sitze ich hier und habe seit 18 Jahren nicht mehr gespielt. Und der da" - sie zeigt auf Doktor Hunter -, "der da hat mich gerettet." Einige aus der Gruppe applaudieren. Kaffeepause. Dann spricht Hunter: "Ihr könnt davon ausgehen, dass ihr der Spielindustrie egal seid." Er liefert eine leicht schiefe Metapher: Die Casinos, das sind die Fischer. Sie fischen ohne Verantwortung. Sie fangen viele Fische, aber auch Delfine. Und die Delfine, das sind die Süchtigen dieser Gruppe. Hunter schaut in die Runde, die Delfine nicken. Solche Bilder geben Kraft. Hunter fordert: "Es muss alles getan werden, um die Gefahr der Spielsucht zu bekämpfen." Tatsächlich wird mittlerweile etwas getan, wenn auch oft sporadisch. Schilder in den Casinos, meist unprominent platziert, offerieren eine Telefonhotline für Süchtige. Zehn Jahre hat Hunter gekämpft, bis der Bundesstaat Nevada ihm finanzielle Unterstützung zusagte. An vielen Orten liegt die Broschüre mit dem Titel "When the fun stops" aus. Hinter der Broschüre steckt der Nevada Council on Problem Gambling, eine Organisation, die mit Gamblers Anonymous kooperiert - den Anonymen Spielern. Diese haben in ganz Amerika Selbsthilfegruppen, die ersten schon seit 1957. In Las Vegas tagen wöchentlich rund hundert Gruppen. Sie arbeiten ähnlich wie die Anonymen Alkoholiker und haben ein 12-Stufen-Programm. Erster Schritt: die Einsicht, dass man gegen das Zocken machtlos geworden ist. Die weiteren Schritte sind mitunter religiös angehaucht, auch Gebete werden empfohlen. Dann gibt es noch die Einzelkämpfer. Am bunten Strip steht Frank, 42 Jahre alt, hängende Schultern, blaue Jeans, grün-weißes Flanellhemd. Er nennt sich "Prediger aus Liebe" und warnt vor dem Glücksspiel: "Besonders die Spielsüchtigen verstoßen gegen einige der Zehn Gebote. Sie beten ihre Automaten an wie einen Ersatzgott. Sie sind nicht mit dem zufrieden, was unser Gott ihnen gegeben hat, sie wollen mehr." Spielsüchtige sollten Las Vegas verlassen, um ihre Seelen zu heilen, empfiehlt er. Liz Neubauer hat Las Vegas nicht verlassen. Die Stadt und sie haben sich arrangiert. So geht sie nur noch in Restaurants, in denen keine Automaten stehen. Einmal wollte ein Fernsehteam mit ihr vor einem Spielautomaten ein Interview aufzeichnen. Liz hat vehement abgelehnt: "Wenn ich noch einmal an eine solche Höllenmaschine trete, bin ich tot." ... Link (0 comments) ... Comment Sonntag, 3. August 2008
Wie lehne ich Alkohol ab?
pille
11:13h
Alkohol schmeckt mir gar nicht. Aber man bekommt ihn überall angeboten, bei Geburtstagen, Geschäftsessen etc. Wenn ich „Nein danke“ sage, habe ich manchmal den Eindruck, die anderen halten mich für eine Anonyme Alkoholikerin. Wie kann ich das verhindern? Ich habe kein Problem mit Alkohol, mag ihn nur nicht.
Eigentlich sind Sie zu beneiden und haben wirklich allen Grund, mit großem Selbstbewusstsein aufzutreten. Sie laufen nie Gefahr, sich lächerlich zu machen, indem Sie mit vernuschelter Stimme reden oder Binsenweisheiten laut und erregt verkünden. Nie geben Sie Geheimnisse von sich preis, die Sie nie mehr zurückholen können. Und natürlich sind Sie auch nie so enthemmt, dass Sie über andere in einer Weise lästern, die Sie am nächsten Morgen bereuen. Sie bleiben länger faltenfrei. Muss man Angst haben, sich einem falschen Verdacht auszusetzen? Vor trockenen Alkoholikern kann man doch nur Achtung haben. In den Alkoholismus kann man in einer Gesellschaft, die mit Alkohol so freizügig umgeht, dass sie Ängste wie die Ihren produziert, leicht hineinrutschen. Trockene Alkoholiker sind ja gerade keine haltlosen Geschöpfe, sondern Menschen, die eine Krise überwunden haben. Trotzdem kann ich es verstehen, wenn Sie nicht in diesen Geruch kommen wollen. Man muss sich gar nicht unbedingt originelle Formulierungen ausdenken, um den eigenen Standpunkt klarzumachen. Ehrlichkeit ist immer entwaffnend. „Ich weiß, es klingt komisch, aber mir schmecken alkoholfreie Getränke einfach besser. Wenn ich darf, stoße ich mit Sprudel an, aber dafür umso herzlicher.“ Das ist simpel und klar. Gute Gastgeber halten eh immer eine Auswahl diverser Getränke bereit. Längst nicht alle nötigen ihre Gäste dazu, Alkohol zu trinken. In diesen gesundheitsbewussten Zeiten würde das geradezu altmodisch wirken. Bitte schicken Sie Ihre Fragen mit der Post (Der Tagesspiegel, „Immer wieder sonntags“, 10876 Berlin) oder mailen Sie diese an: Elisabeth Binder, 3.8.2008 Tagesspiegel.de ... Link (0 comments) ... Comment Donnerstag, 31. Juli 2008
Schwellenangst ist riesengroß
pille
13:51h
KOSTHEIM Mit einem Internetauftritt will die Selbsthilfegruppe für Alkohol- und Medikamentenabhängige auch solche Hilfesuchenden erreichen, zu denen sie nur schwer Kontakt findet. "Die Schwellenangst ist riesengroß", sagt Rainer Stabenow vom Vorstand der Gruppe, die im Gemeindezentrum Maria Hilf tagt. Nicht allen liege es, zu sich selbst hart zu sein und vor fremden Menschen ihr Herz über sich und ihre Erkrankung auszuschütten.
"Alkohol ist ein schlimmes Gift", sagt Stabenow, der die Öffentlichkeitsarbeit für die achtköpfige Gruppe übernommen hat. Es sind Menschen, die ihre Frau oder ihren Mann im Berufsleben stehen und für sich beanspruchen, sich aus der Fessel ihrer Erkrankung befreit zu haben. Der seit einigen Wochen freigeschaltete Auftritt im Internet soll auch Alkoholiker erreichen, denen Worte wie Flatrate-Trinken locker über die Lippen gehen und die sich nicht trauen, etwas gegen ihre Krankheit zu unternehmen. "Nasse Alkoholiker haben Angst, entdeckt zu werden", sagt Rainer Stabenow. Die Gefahr, alkoholkrank zu werden, sei groß. Viele könnten sich Gruppenzwängen nicht entziehen und tränken Alkohol, um dazuzugehören und anerkannt zu werden. Für diejenigen, die durch die Hölle eines Entzugs gegangen sind, gebe es keine Sicherheit, auf Dauer rückfallfrei zu bleiben. Durch Mitarbeit in Selbsthilfegruppen steige die Chance, trocken durchs Leben zu gehen. "Hinfallen ist keine Schande, liegenbleiben schon", sagt Stabenow. Die Gruppen sorgten für das, was vielen Alkoholkranken fehle, nämlich für eine Kommunikation zwischen Menschen, die vor den gleichen Problemen stünden. Das größte Hemmnis sei oft die Sprachlosigkeit. Ein Griff zur Flasche komme nicht wie der Blitz aus dem heiteren Himmel. Rückfälle bei alkoholkranken Menschen bauten sich langsam auf, es gebe Warnzeichen. Am größten sei die Gefahr für diejenigen, die stumm und in sich verschlossen ihre Bürde mit sich herumtrügen. Die Gesellschaft mache es den Erkrankten nicht gerade leicht, im Sumpf der Alkoholkrankheit ein trockenes Ufer zu erreichen. Von Vorurteilen beladene Ratschläge, das sie nichts taugten und mal anständig arbeiten sollten, würden nicht weiterhelfen. Wer so rede, müsse wissen, dass eine unbehandelte Alkoholkrankheit zum Tode führe. Der Alkohol zerfresse die inneren Organe, die Menschen stürben an Leberzirrhose oder landeten in geschlossenen Anstalten. Die Qualen bei der Entgiftung seien unvorstellbar. Trockendelirien seien von Krampfanfällen und Wahnvorstellungen begleitet: "Das sind Sachen, die sich keiner vorstellen kann", sagte Stabenow. "Wir reichen die Hand für Hilfe zur Selbsthilfe", steht auf der Internetseite der freien Anti-Alkohol-Gruppe, deren Angehörige wöchentlich im Pfarrzentrum tagen, um sich gegenseitig zu unterstützen. Geheimnisse habe dort keiner mehr vor dem anderen. Die acht Mitglieder hätten aber eines erreicht, was sich viele alkoholkranke Menschen wünschten, nämlich ihren Weg durch ein trockenes leben zu finden. Nicht selten kämen Angehörige mit, um ihren Partnern zu helfen. In einem Fall hätten zwei Menschen auf diese Weise sogar zueinander gefunden, sagte Stabenow. Die von dem Suchtkrankenhelfer Joachim Hurtig gegründete Gruppe stütze sich in ihrer Arbeit auf die Ratschläge des städtischen Gesundheitsamts und sei neben den Anonymen Alkoholikern die Institution, die Betroffenen in Kastel und Kostheim ein Angebot mache. Selbsthilfegruppe für Alkoholiker im Internet Vom 31.07.2008 von Wolfgang Wenzel ... Link (0 comments) ... Comment ... Next page
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